Nacht des Bauchtanzes:

Unsere tollen Frauen - ganz von hier und voller Exotik

Ueckermünde erlebt einen Abend der orientalischen Genüsse, und die haben keineswegs nur mit Essen zu tun: Die Ueckermünder Tänzerinnen zeigen, wie sexy die Frauen am Haff sein können.

Der Klassiker der Tänze darf natürlich nicht fehlen: Die Tänzerinnen schwingen ihre Schleier zu den orientalischen Rhythmen.
Robert Huger Der Klassiker der Tänze darf natürlich nicht fehlen: Die Tänzerinnen schwingen ihre Schleier zu den orientalischen Rhythmen.

Es ist der pure Wahnsinn, wie das alles glitzert und funkelt! Und die Tänzerinnen erst! Sie sind nicht nur wunderschön in ihren schillernden Kleidern, die großzügig Blicke sowohl auf den Bauch als auch auf das Dekolleté zulassen, sondern können sich auch noch elfenhaft bewegen. Für sie gibt es nur ein Wort: Sexy! Und so knistert die Atmosphäre, als sich die Grazien vom Haff zu sanften Klängen bewegen. „Orientalischer Tanz macht aus Frauen Göttinnen“, sagt Maria Pfleghar, Leiterin der Bauchtanzgruppe Ayana des SV Christopherus, „das besagt ein altes Sprichwort.“ An diesem Abend im Ueckermünder Strandbad wirken sie in der Tat ein wenig wie überirdische Wesen aus einer anderen Welt. Die Choreografien hat sich Maria Pfleghar selbst ausgedacht. Ein aufregender Tanz folgt auf den nächsten. Von Fächer- und Hulatanz über den Schleiertanz oder den Sarani bis hin zum Auftritt mit drei echten Schlangen.

Natürlich spielt die Erotik bei diesen Tänzen auch eine Rolle. Wird da nicht so mancher Ehemann der Tänzerinnen eifersüchtig? Karin Knabe (65), eines der neuesten Mitglieder der 14-köpfigen Gruppe, sieht darin kein Problem: „Meinen Mann stört das nicht“, sagt die gelernte Schneiderin, „wir sind 30 Jahre glücklich verheiratet.“

Weil der Abend ein Abend der Leckerbissen ist, darf natürlich auch der kulinarische Genuss nicht fehlen. Die Besucher haben die Qual der Wahl: Dschungelcurry mit Pute und Jasmin-Reis, Lammgyros mit Kritharaki (Hartweizengrießnudeln) oder Tomaten-Feigenragout –ansprechend drapiert auf einem Buffet. Alles orientalisch und für Hunderte Gäste. Da bricht in der Küche bestimmt der pure Stress aus? „Das kann man so sagen“, gibt Küchenchefin Christin Dieckmann zu. „So etwas hat man nicht alle Tage.“ Die 32-Jährige hat es nicht immer leicht – so ganz allein unter Männern. Aber die insgesamt vier Köche arbeiten gut zusammen. Genau wie im Orient dürfen sie die Speisen allerdings nicht zubereiten. „Das wäre zu scharf, zu intensiv“, sagt Christin Dieckmann, „wir haben es etwas eingedeutscht.“ So hat das Ueckermünder Küchenteam grünen und roten Curry nur sehr sparsam eingesetzt. Die Mühe hat sich gelohnt. Die Besucher sind alle hochzufrieden mit den morgenländischen Köstlichkeiten, mit denen für die Augen und für den Gaumen.

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