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Verteidigungsministerin stuft Übungsplatz hoch

Darauf haben viele in der Region gehofft: Die Bundesverteidigungsministerin erklärte jetzt vor Ort, dass der Truppenübungsplatz Jägerbrück wieder seinen alten Status erhält.

Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) in Begleitung von Landesinnenminister Lorenz  Caffier (CDU) zu Gast bei den Panzergenadieren auf dem Truppenübungsplatz Jägerbrück. 
Lutz Storbeck Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) in Begleitung von Landesinnenminister Lorenz  Caffier (CDU) zu Gast bei den Panzergenadieren auf dem Truppenübungsplatz Jägerbrück. 

Jägerbrück soll wieder zum Truppenübungsplatz heraufgestuft werden. Dies teilte Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) bei ihrem Besuch am Dienstag in Torgelow mit. Damit einhergehend sind weitere Investitionen in Millionenhöhe absehbar. Eine Berufsfeuerwehr soll wieder aufgebaut werden und mindestens 50 Dienstposten werden geschaffen.

Von der Leyen kündigte an, dass das am Standort beheimatete Panzergrenadierbataillon schrittweise einem polnischen Kommando unterstellt wird. Im Gegenzug werden polnische Panzertruppen einem deutschen Kommando zugeordnet. Von der Leyen sagte, dass die Panzergrenadiere in Torgelow-Viereck „diesen ersten Schritt gehen werden“. Der Unterstellungswechsel soll schrittweise in den kommenden fünf Jahren erfolgen.

 

 

Kommentare (1)

Nicht dass ich den Leuten dort in der Region die Arbeitsplätze nicht gönne und zweifellos auch den Berufsfeuerwehrleuten, die dann vielleicht endlich an ihren ehemaligen Heimatstandort zurück kehren können.... Trotzdem bleibt ein mulmiges Gefühl: - verschiedene Staaten fahren seit einiger Zeit ihre Rüstungsproduktion wieder hoch, gerade auch was die Atomwaffen betrifft, - die Bundesregierung gibt ein neues Zivilschutzkonzept heraus …, in dem u. a. zum Anlegen von Notvorräten geraten wird, um „die Bevölkerung bei Krisen besser zu schützen“… - Ein Truppenübungsplatz wird „wiederbelebt“, teils unter polnischem Kommando …, - Nachdem die Sirenen jahrelang als „Krachmacher f. d. Feuerwehr“ verteufelt wurden, sollen diese nun eventuell wieder flächendeckend aufgebaut werden oder zumindest Konzepte entstehen, wie man auch die Bevölkerung bei Krisen warnen kann. Es fällt mir schwer zu glauben, dass dies alles „nur“ dem Kampf gegen den IS dient … Hoffentlich ist alles nur Panikmache und wir marschieren nicht geradewegs in einen Konflikt mit einem Staat, der gar nicht so weit von uns entfernt liegt. Die Leidtragenden werden dann ohne Zweifel auch wir sein und nicht z.B. „unser großer amerikanischer Bruder“ wie er ja oft tituliert wird. Dort wird wieder nur verdient am Krieg… Nichts dazu gelernt aus zwei großen Kriegen in der Vergangenheit. An Russlands Stelle würde ich mich auch bedroht fühlen, wenn die Nato immer näher rückt und wer sagt uns, dass am Konflikt in der Ukraine nicht auch der Westen die meiste Schuld trägt? Über 70 Jahre Frieden in Europa, wir sollten froh sein, dass es solange „gut ging“ und uns auch dafür einsetzen, dass es so bleibt!!!