Polizei-Skandal:

Warf die Drogen-Polizistin Flaschen auf Kinder?

Die Untersuchungen gegen die Ueckermünder Drogen-Polizistin laufen. In ihrer Wohnung wurden Amphetamine gefunden – allerdings in so kleinen Mengen, dass sie ohne Strafe davonkommen könnte. Doch es gibt ja noch Flaschenwurf-Vorwürfe.

Wer warf eine Sektflasche, die nur knapp eine Gruppe spielender Kinder verfehlte? Gegen den Partner der Ueckermünder Drogen-Polizistin wird in diesem Fall ermittelt.
Foto:Stefan Sauer/Montage U.Gildhorn Wer warf eine Sektflasche, die nur knapp eine Gruppe spielender Kinder verfehlte? Gegen den Partner der Ueckermünder Drogen-Polizistin wird in diesem Fall ermittelt.

Kommt die Ueckermünder Drogenpolizistin vielleicht mit einem blauen Auge davon? Das könnte gut sein, denn die Menge an Drogen, die in der Wohnung der Beamtin gefunden worden ist, ist so gering, dass sie am Ende durchaus ohne Strafe davon kommen könnte.

Nach Angaben von Oberstaatsanwalt Gerd Zeisler handelt es sich bei dem Drogenfund um „weniger als ein Gramm Amphetamin“. 

In einem anderen Fall gibt es indes keine Ermittlungen gegen die Beamtin des Ueckermünder Polizeireviers. Die Frau soll vor ein paar Wochen außerhalb der Dienstzeit aus einem fahrenden Auto eine Sektflasche geworfen haben, die nur knapp eine Gruppe von spielenden Kindern verfehlte. Dabei soll die Frau unter starkem Alkoholeinfluss gestanden haben. Der Vorfall soll sich, so die Informationen des Nordkurier, in Vogelsang-Warsin zugetragen haben.

Oberstaatsanwalt Gerd Zeisler bestätigte auf Nachfrage des Nordkurier, dass es diesen Flaschenwurf gegeben hat. „Aber gegen die Polizistin gibt es zurzeit keinen Tatverdacht und auch keine Ermittlungen im Zusammenhang mit einer Trunkenheitsfahrt“, sagte der Sprecher der Neubrandenburger Behörde. Die Ermittlungen würden sich derzeit allein auf den Partner der Beamtin, der an jenem Tag ebenfalls im Auto gesessen hat, konzentrieren.

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