Schluss mit dem Streit:

Wasserwacht zieht nach Ostvorpommern

Die Wasserwacht Uecker-Randow wandert aus: In Ostvorpommern fühlt sich die Truppe offenbar willkommener als in der Uecker-Randow -Region. Dort gab es zuletzt viel Streit um Finanzen und Zuständigkeiten.

Spaß-Wettkämpfe absolvierten die jüngsten Mitglieder der Wasserwacht jetzt zum Jahresabschluss: Auch viele von ihnen dürften den Weggang nach Ostvorpommern als vorzeitige Bescherung empfinden – endlich Schluss mit den Streitereien.
Lutz Storbeck Spaß-Wettkämpfe absolvierten die jüngsten Mitglieder der Wasserwacht jetzt zum Jahresabschluss: Auch viele von ihnen dürften den Weggang nach Ostvorpommern als vorzeitige Bescherung empfinden – endlich Schluss mit den Streitereien.

Was ist da los beim Roten Kreuz? Die Kreisverbände Uecker-Randow und Ostvorpommern haben sich bislang noch nicht zusammengetan. Aber dennoch wandern die Wasserwachtleute aus dem Bereich Uecker-Randow ab – in Richtung Norden. Dies ist auf höherer Ebene offenbar so entschieden worden. Die Gemeinschaft wird ab dem 1. Januar beim DRK-Kreisverband Ostvorpommern angesiedelt sein. „Und zwar wirtschaftlich und organisatorisch“, wie Wasserwacht-Leiter Jörg-Uwe Pahl bestätigt.

Für die rund 60 Wasserwacht-Mitglieder über 18 Jahre und die gut 50 jüngeren Mitglieder der Gemeinschaft ändert sich aber nach dem Wechsel nicht viel – sie werden weiter ihre Trainings- und Ausbildungsstunden in der Uecker-Randow-Region absolvieren, die Bundeswehrschwimmhalle in Karpin nutzen, auch ihre Dienste an Stränden, an Badeseen und beim Schwimmlager in Löcknitz absolvieren.

In jedem Fall, heißt es von der Wasserwacht, wird die Truppe selbstständig arbeiten können und sich nichtin Streitereien um Finanzen und Zuständigkeiten aufreiben – das war bisher inUecker-Randow oft der Fall.

Nicht oft gibt es eine solche Lösung

Dass es mit dem Zusammenschluss mit den nördlichen Nachbarn geklappt hat, sehen Kenner der Materie durchaus als Glücksfall. Denn es gibt in Mecklenburg-Vorpommern auch andere Beispiele, wo Wasserwacht-Mitglieder vom DRK zu anderen Vereinen gegangen sind. Und es hat zudem Fälle gegeben, in denen sich Wasserwachten komplett aufgelöst haben, ohne dass ein gleichwertiger Ersatz entstanden ist. Das wollten die Frauen und Männer um Jörg-Uwe Pahl in keinem Fall, denn ihre Gemeinschaft lebt und funktioniert. Und wer sollte sich sonst um die Nachwuchsrettungsschwimmer kümmern, die Woche für Woche regelmäßig und manchmal mit viel Aufwand zumTraining kommen?

Nun also ist das DRK im Bereich Ostvorpommern um eine Wasserwacht reicher – bislang hat dieser Kreisverband in Greifswald/Lubmin, auf der Insel Usedom und in Anklam funktionierende Wasserwachten. Für die Frauen und Männer aus dem Bereich Uecker-Randow ist das künftige Zusammengehen mit den OVP-Leuten nicht problematisch, sondern mehr eine Formsache. „Wir haben mit denen schon eine gute Zusammenarbeit, es gibt Kontakte, und möglicherweise ergeben sich daraus noch mehr Synergieeffekte“, sagt Wasserwacht-Chef Pahl.

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