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Weiter offene Fragen um Flugzeugunfall mit drei Toten

Anfang September 2016 ist die Maschine kurz nach dem Start abgestürzt. An Bord waren zwei Männer und eine Frau.

Zwei Tage nach dem Absturz hatte die Polizei zwei Leichen geborgen.
Tilo Wallrodt Zwei Tage nach dem Absturz hatte die Polizei zwei Leichen geborgen.

Der Flugzeugabsturz mit drei Toten Anfang September bei Heringsdorf gibt den Behörden noch immer Rätsel auf. Wie aus einem Bericht der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung Braunschweig hervorgeht, ist weiter unklar, wer die Unglücksmaschine flog. „Es wird auch schwer werden, das noch zu klären”, sagte ein Behördensprecher am Donnerstag. Das private Kleinflugzeug aus Hessen war am 4. September südlich der Insel Usedom ins Stettiner Haff gestürzt. Zwei Männer und eine Frau kamen dabei ums Leben.

Orientierung im Nebel verloren

Dem Bericht zufolge waren der 52 Jahre alte Eigentümer der Maschine, seine 51-jährige Frau und ein 61-jähriger Bekannter an Bord. Beide Männer hätten die nötigen Papiere sowie Flugerfahrung gehabt. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft hatte der Pilot zwei Minuten nach dem Start bei dichtem Nebel vermutlich die Orientierung über dem Stettiner Haff verloren. Die Maschine prallte auf das Wasser und brach auseinander.

Ein großer Teil des Wracks und die Leichen wurden später weit verstreut im Wasser gefunden. Technische Mängel wurden laut Bericht nicht festgestellt. Die Staatsanwaltschaft hatte schon angekündigt, die Ermittlungen einzustellen, da niemand überlebt hatte. Die Flugzeuginsassen waren aus Michelstadt im hessischen Odenwaldkreis an die Ostsee geflogen.

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