Jetzt geht's um den Liegeplatz:

Wie teuer wird die Kogge?

Die Hanse-Kogge ankert in Ueckermünde. Doch wo soll sie dann einmal liegen, wenn sie fertig ist? Und wie sieht es mit einer Anschubfinanzierung für diese Touristenattraktion aus?

Noch ist die Kogge nicht ganz fertig, und wo sie einmal liegen wird, um Besucher anzulocken, steht ebenfalls noch nicht fest.
Nordkurier/Archiv Noch ist die Kogge nicht ganz fertig, und wo sie einmal liegen wird, um Besucher anzulocken, steht ebenfalls noch nicht fest.

Es ist schön, dass Ueckermünde eine Kogge hat. Das passt zu einem Seebad, auch wenn das mittelalterliche Schiff nicht der Stadt gehört. An der Kogge wird zurzeit noch gebaut und gewerkelt. Aber irgendwann ist das auch vorbei, und dann steht die Frage, wo das Schmuckstück vor Anker gehen soll.

Genau diese Frage hat auch Jürgen Krämer während der jüngsten Stadtvertretersitzung gestellt. Wo soll die Kogge liegen, hat er gefragt, gab es dazu Gespräche mit Torgelow und eventuell auch Eggesin, und was soll das Ganze überhaupt kosten? Denn natürlich ist so eine Attraktion schön für Ueckermünde, doch irgendwie muss die Sache ja auch unterhalten werden.

„Jetzt ist im Gespräch, dass die Kogge beim Alten Speicher im Wendebecken ihren Liegeplatz haben wird“, sagte Bürgermeister Gerd Walther. Dazu fehlt allerdings noch die Einwilligung der Torgelower Eigner.

Ebenfalls verabschiedet haben sich alle Beteiligten mittlerweile von der Idee, rund um die Kogge und sozusagen als Rahmen für diese ein „historisches Hafenensemble“ bauen zu lassen. Denn angesichts der Haushaltslage sind die veranschlagten Kosten von etwa einer Million Euro dann doch zu hoch. „Ich habe deshalb darum gebeten, eine Minimalvariante zu erarbeiten“, so der Ueckermünder Verwaltungschef. Doch auch nach der Überplanung sind die Kosten mit 500000 Euro noch sehr hoch.

 

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