Drei Tage lang Straße dicht:

Wo bleibt die Post?

Auch wenn Fleethof nur ein kleiner Ort ist – dass die Post wegen Bauarbeiten drei Tage lang weder Pakete noch Briefe zustellt, finden die Einwohner gar nicht witzig. Hat den Männern und Frauen in Gelb etwa niemand Bescheid gesagt?

Hildegard Nohr am Briefkasten - doch der bleibt drei Tage lang leer.
Lutz Storbeck Hildegard Nohr am Briefkasten - doch der bleibt drei Tage lang leer.

Bei der Aussichtsplattform, von wo der Blick über den Galenbecker See schweifen kann, rumpelt und dröhnt schweres Gerät. Die Brücke dort wird saniert, und darum ist die Straße auch noch bis Sonnabend gesperrt.

Eigentlich nicht schlimm, eigentlich ist es auch ein Grund zur Freude, wenn die Straße gemacht wird. Aber – das ist es nicht allein. Wegen des Straßenbaus fehlt für drei Tage die Verbindung nach Heinrichswalde. Wer dorthin will oder muss, der kann das nur auf rumpligen Schleichpfaden oder aber muss einen Riesenumweg nehmen. Das gilt für Privatpersonen. Das gilt aber auch für die Postmitarbeiter. Sie kommen normalerweise aus Heinrichswalde nach Fleethof.

Die Fleethofer finden das nicht gut. Die meisten jedenfalls. Zwar wohnen nur knapp 20 Leute dort. Doch das Gefühl, von der Post drei Tage komplett nicht beliefert zu werden, ist kein schönes. Die Post wurde schlicht und ergreifend einfach nicht informiert, erfuhr nur durch Zufall von der Straßensperrung. Da blieb keine Zeit mehr, die Routen der Zusteller umzuplanen, informierte Post-Pressesprecher Jens-Uwe Hogardt. Immerhin: Der Nordkurier landet trotzdem im Briefkasten. 

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