Zwist bei den Hafftagen:

Zwei Gruppen junger Männer geraten in Streit

Wer hat hier wen angegriffen, beleidigt und bedrängt? Fest steht bisher nur, dass es bei den Hafftagen in Ueckermünde zu einer Auseinandersetzung zwischen jungen Männern kam, die einer deutschen und einer afghanischen Gruppe angehört haben sollen.

Bei den Hafftagen in Ueckermünde kam es zu unschönen Szenen, die Polizei musste einschreiten und sucht nun Zeugen (Symbolbild).
Christopher Niemann Bei den Hafftagen in Ueckermünde kam es zu unschönen Szenen, die Polizei musste einschreiten und sucht nun Zeugen (Symbolbild).

Wie erst jetzt bekannt wurde, ist die Ueckermünder Polizei bereits am Sonntag gegen 2.20 Uhr über eine Auseinandersetzung zwischen zwei Gruppen junger Männer am Rande der Hafftage informiert worden. Zum Hergang des Sachverhaltes gibt es laut Polizei unterschiedliche Aussagen.

Ein 17-Jähriger erstattete Anzeige bei der Polizei. Er gibt an, mit Bekannten aus Afghanistan bei den Hafftagen unterwegs gewesen zu sein. An der Tanzfläche habe es eine Beleidigung gegeben, außerdem seien Getränke über ihre Kleidung gegossenen worden. Darüber hinaus habe ein Mann aus einer Gruppe deutscher Männer einen 24-jähriger Bekannten des 17-Jährigen körperlich angegriffen. Dies soll sich außerhalb des Geländes ereignet haben.

Andere Darstellung

Ein 21-Jähriger aus der Gruppe der deutschen Männer gab zum Sachverhalt an, dass seine 18-jährige Begleiterin auf der Tanzfläche von den Männern aus Afghanistan bedrängt worden sein soll. Im weiteren Verlauf habe es dann ein Handgemenge zwischen ihm und den Männern aus Afghanistan gegeben.

Bei der Auseinandersetzung wurde keiner der beteiligten Personen verletzt. Der polizeiliche Staatsschutz der Kriminalpolizeiinspektion Anklam hat die Ermittlungen aufgenommen um den Hergang des Sachverhaltes aufzuklären.

Zeugen, die Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich an
- die Einsatzleitstelle Neubrandenburg unter 0395/5582-2224,
- die Internetwache der Landespolizei M-V unter www.polizei.mvnet.de oder
- jede andere Polizeidienststelle zu wenden.

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