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Zwei Senioren bei Unfall schwer verletzt

Aus bislang noch nicht eindeutig geklärter Ursache ist am Freitag gegen Mittag zwischen Heinrichswalde und Rothemühl ein Skoda gegen einen Baum gekracht.

Bei einem Verkehrsunfall zwischen Rothemühl und Heinrichswalde sind zwei Menschen schwer verletzt worden. Am Auto entstand ein Sachschaden von rund 15 000 Euro.
Christopher Niemann Bei einem Verkehrsunfall zwischen Rothemühl und Heinrichswalde sind zwei Menschen schwer verletzt worden. Am Auto entstand ein Sachschaden von rund 15 000 Euro.

Zwei Personen sind am Freitag gegen 11.15 Uhr bei einem Verkehrsunfall zwischen Heinrichswalde und Rothemühl schwer verletzt worden. Rettungskräfte haben den Fahrer des Skodas, einen 74-Jährigen aus Heinrichswalde, zur Behandlung in das Asklepios-Klinikum nach Pasewalk gebracht. Wegen ihrer sehr schweren Verletzungen musste die Beifahrerein, vermutlich seine Ehefrau, mit einem Hubschrauber nach Greifswald in die Klinik geflogen werden.

Wie die Polizei informierte, war das Auto auf der Landesstraße 311 unterwegs, als der Fahrer offenbar die Kontrolle über das Fahrzeug verlor. Der Wagen kam von der Straße ab und krachte gegen einen Baum. Der Skoda ist dabei schwer beschädigt worden. Der Sachschaden wird auf etwa 15 000 Euro geschätzt. Was zu dem Unfall geführt hat, ist noch offen. Angeblich soll dem Fahrer kurzzeitig schwindlig geworden sein, sodass er das Auto nicht mehr beherrschte und gegen den Baum fuhr. Ob das wirklich der Fall war, sollen nachfolgende Untersuchungen ergeben. Fest steht allerdings, dass kein weiteres Fahrzeug an dem Unfall beteiligt gewesen und eine andere Unfallursache bislang nicht ausgemacht worden ist.

Die Rettungsarbeiten gestalteten sich schwierig. Nach dem Unfall ist die Beifahrerin im Auto eingeklemmt gewesen. Die Feuerwehr hat die Frau mit schwerem Rettungsgerät aus dem Wagen befreit. Der Fahrer indes konnte sich selbst aus dem Unfallauto retten. Wegen der Rettungsmaßnahmen und weil das Fahrzeug von der Straße geschafft und die Unfallspuren beseitigt werden mussten, blieb die Fahrbahn zwischen den beiden Orten für längere Zeit voll gesperrt.