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Rentner-Ehepaar stirbt in brennendem Haus

Nach dem Feuertod eines Ehepaares auf Usedom am Mittwochmorgen laufen die Ermittlungen. Inzwischen steht fest: Die Rentner schafften es durch ihre Behinderung nicht mehr aus dem brennenden Haus. Ihre Tochter musste mit ansehen, wie sie starben.

Noch bis 11 Uhr stieg Rauch aus dem Haus auf. Der Dachstuhl ist vollkommen zerstört.“
Ivo Hilgenfeldt Noch bis 11 Uhr stieg Rauch aus dem Haus auf.

Ein Brandursachenermittler hat inzwischen die Arbeit aufgenommen. Nach ersten Erkenntnissen scheint das Feuer im Erdgeschoss des Hauses in Westklüne bei Usedom ausgebrochen zu sein. Noch bis 11 Uhr am Mittwoch stieg Rauch aus dem Haus auf. Das Feuer war im zweistöckigen Einfamilienhaus gegen 2.50 Uhr festgestellt worden.

Während sich die 61-jährige Tochter retten konnte, weil sie von ihrer 84-jährigen Mutter geweckt wurde, schafften es die gehbehinderten Eltern (der Vater war 83 Jahre alt) nicht mehr ins Freie. Offensichtlich hatten sie zu dem Zeitpunkt schon Rauchgase eingeatmet. Sie wurden kurz vor 6 Uhr tot aufgefunden.

Beim Eintreffen der Feuerwehr stand das Gebäude in vollen Flamen. Während der Dachstuhl nahezu zerstört wurde, gelang es den Kameraden der Feuerwehren aus Anklam, Murchin, Stolpe, Usedom, Warte/Rankwitz und Zirchow, ein Übergreifen des Feuers auf das Nachbarhaus zu verhindern. Eine vorhandene Brandschutzwand wird ihren Teil dazu beigetragen haben.

Die 61-jährige Tochter wurde vor Ort ambulant behandelt, nahe Verwandte in einem Nachbarort kümmern sich jetzt um sie. Der vorläufige Sachschaden wird auf 70000 Euro geschätzt.

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