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Einsatzstarker Stopper beweist Spielübersicht

Egon Piterek vom SV Buddenhagen, den sein Trainer Landfadt als Vorbild für den Nachwuchs nennt.

Egon Piterek zählt auch zu der Sorte Fußballer, die dem Wettkampfsport schon mehrfach adé gesagt haben, doch dann "wenn Not am Mann war", die Töppen wieder hervorgekramt hat, um zu helfen. "Ich möchte noch einmal einspringen, damit mein Verein die Kreisliga hält. Vielleicht kann meine Erfahrung etwas bringen", so der Routinier.

Kompromißlose Härte

Vor sechs Jahren wurde der heute 44jährige offiziell aus der ersten Mannschaft verabschiedet. Dort hatte er schon als 17jähriger zusammen mit solchen Haudegen wie Heinz Stöck, W. Kruse, Dähn oder Tetzlaff gespielt und sich als schneller Linksaußen die ersten Sporen verdient. Bevor Piterek mit 16 Jahren bei Dynamo Wolgast unter seinem damaligen Übungsleiter Hans-Jürgen Kamradt mit dem Fußballspielen begann, holte er seine athletischen Grundlagen als Judoka bei Motor Wolgast, wo er immerhin den orangenen Gürtel trug.

Später zählte Piterek stets zu den Leistungsträgern im Kreis- bzw. Bezirksklassen-Team von Dynamo Wolgast, dem Vorgänger des SVB. Seine kompromißlose Härte, die Spielübersicht und auch eine gewisse Spielintelligenz präsentierten den als Maurer tätigen Familienvater fast für jede Position. Gegen Ende der Laufbahn war es der Libero-Posten, den er zumeist souverän ausfüllte. Auch als Übungsleiter der D-Junioren des SVB engagiert er sich zweimal pro Woche und kann inzwischen die B-Lizenz vorweisen.

"Bomber"-Vorbild

Der Fan von Hansa Rostock und Hertha BSC hatte früher immer den "Bomber" Gerd Müller wegen seiner vielen Tore bewundert. Ob Piterek noch einmal seine alte Torgefährlichkeit in den Punktspielen aufblitzen lassen kann, wird sich zeigen. "Auf Egon ist immer Verlaß. Er ist auch Vorbild für junge Spieler", hält Trainer Joachim Landfadt große Stücke auf den Dauerbrenner.