Familiendrama in Wolgast:

Mann nach Tötungsdelikt in Psychiatrie eingewiesen

Einen Tag nach dem gewaltsamen Tod einer 78-jährigen Rentnerin in Wolgast ist deren Sohn in die Psychiatrie eingewiesen worden.

Die Spurensicherung untersuchte am Mittwoch den Tatort.
Tilo Wallrodt Die Spurensicherung untersuchte am Mittwoch den Tatort.

Das Amtsgericht Greifswald habe die einstweilige Unterbringung veranlasst, da eine Verdunklungs- und Wiederholungsgefahr bestehe, sagte eine Sprecherin des Amtsgerichtes Greifswald am Donnerstag. Zudem müsse davon ausgegangen werden, dass er vermindert schuldfähig oder sogar schuldunfähig gewesen sei. Der 40-Jährige wird verdächtigt, seine Mutter erschlagen zu haben.

Der Mann war am Mittwochmorgen nackt, blutverschmiert und offenbar verwirrt auf die Straße gerannt und hatte behauptet, seine Mutter getötet zu haben. Als die Beamten in die Wohnung kamen, fanden sie die Leiche einer Frau. Die Polizisten nahmen den 40-jährigen Sohn fest. Eine Obduktion der Leiche wurde angeordnet.

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