Bergepanzer im Einsatz:

Versunkener Kettenbagger wird aus dem Loch geholt

Ein Baggerfahrer ist vor der Insel Usedom im Wasser auf eine Moorlinse gefahren. Das 24 Tonnen schwere Gerät versank, der Fahrer konnte sich retten. Am Mittwoch startet die komplizierte Bergung.

Der Bagger liegt vor der Hafeneinfahrt des Hafens Loddin im Achterwasser.

Mit schwerer Technik wird am Mittwoch vor der Insel Usedom ein im Wasser versunkener Kettenbagger geborgen. Das 24 Tonnen schwere Tiefbaugerät liegt mehr als 100 Meter vor dem Hafen von Loddin (Kreis Vorpommern-Greifswald) im einen Meter tiefen Achterwasser. Der Bagger war am Freitag beim Arbeiten auf eine im Wasser unsichtbare Moorlinse gefahren und eingesunken. Das Großgerät ragt seitdem nur noch teilweise aus dem Wasser heraus. Der Fahrer konnte den Bagger noch ausschalten und verlassen, bevor die Maschine versank.

„Die Bergung wird sehr schwierig werden“, sagte der Leiter der Wasserschutzpolizei in Wolgast, Jens Mattutat. „Wenn ein Bagger an Land im Moor einsinkt, ist das schon kompliziert.“ Die betroffene Firma hat schon spezielle Baggermatten ausgelegt, einen Schwimmponton bestellt und auch einen Bergepanzer anrücken lassen. Taucher sollen den tonnenschweren Bagger am Mittwoch unter Wasser an einer Winde befestigen.

Der Bagger soll vom Ponton aus vom Spülsand befreit und dann per Winde und Bergepanzer an Land befördert werden. Mehrere Versuche, den Bagger herauszuholen, sind aber bereits gescheitert. Eine Gefahr für die Umwelt besteht nach Angaben der Wasserschutzpolizei bisher nicht.

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