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  • Mecklenburgische
        Literaturgesellschaft



  • Uwe-Johnson-Preis
    Vom Versuch,
    Wirbel zu begreifen
    MLG-Geschäftsführerin Gundula Engelhard, Laudatorin Annette Mingels und Förderpreisträger Thomas Pletzinger (von links).
    Foto: Susanne Schulz
    Neubrandenburg. Gerade mit dem Uwe-Johnson-Förderpreis geehrt, sieht sich Thomas Pletzinger mit seinem zweiten Roman „am Anfang des Weiterschreibens.“ Kaum je hat ein Preisträger zum Namensgeber der Auszeichnung eine solche literarische Nähe offenbart wie Pletzinger, der unterdessen auch schon Anspielungen auf die äußere Erscheinung kontern muss: „Ich sehe nicht aus wie Uwe Johnson, ich habe nur eine ähnliche Frisur“, beugt er vor. mehr...
    75. Geburtstag von Uwe Johnson - Förderpreis an Thomas Pletzinger
    Lichteinfall am Brighton Beach:
    Mit Uwe Johnson verbindet Förder-
    preisträger Thomas Pletzinger auch die Faszination für New York.

    Foto: Juliane Henrich
    Auch 25 Jahre nach seinem Tod zählt Uwe Johnson zu den herausragenden Protagonisten der jüngeren deutschen Literatur. Anlässlich seines
    75. Geburtstages am 20. Juli 2009 haben wir Persönlich-
    keiten des kulturellen Lebens gefragt, was es ihnen be-
    deutet, Johnson zu lesen. Zudem zeichnet die Meck-
    lenburgische Literaturge-
    sellschaft, die jährlich in Neubrandenburg Uwe-Johnson-Tage ausrichtet und alle zwei Jahre gemeinsam mit unserer Zeitung den Uwe-Johnson-Preis vergibt, zum dritten Mal ein Prosa-Debüt mit dem Uwe-Johnson-Förderpreis aus. Die Auszeichnung geht an Thomas
    Pletzinger für seinen Roman
    „Bestattung eines Hundes“.
    Damit der Text eigenen Regeln folgt
    Neubrandenburg/Berlin (sz). Daniel Mandelkern wurde als Nebenfigur geboren. Einer musste ja als Außenstehender das autobiografische Manuskript „Astroland“ finden, aus dem der Leser von der Dreiecksbeziehung zwischen dem scheuen Schriftsteller Dirk Svensson, der schönen Finnin Tuuli und dem inzwischen toten Freund Felix erfährt. Mandelkern aber, als für ein Svensson-Porträt recherchierender Journalist zwischen diese Geschichte und den Leser platziert, entwickelte ein Eigenleben und war plötzlich die Hauptfigur des Romans „Bestattung eines Hundes“, für den Thomas Pletzinger nun von der Mecklenburgischen Literaturgesellschaft mit dem Uwe-Johnson-Förderpreis ausgezeichnet wird. mehr...
    Wo Wahrheiten wohnen in ganz eigener Sprache
    Sprachgewaltiger „Brandmelder“
    der Zeitgeschichte: Der Schriftsteller Uwe Johnson (1934–1984)
    Foto: Renate von Mangoldt
    Johnson ist ein genau Liebender. Johnson hat Mecklenburg und Pommern, das Land der hohen Himmel und des langsameren Lebens, in seinen Schriften so zum Ausdruck gebracht, dass man das Gefühl hat, es in der Umhängetasche mit sich tragen zu können. Johnson spürt geduldig den schwierigen Verhältnissen nach, zwischen denen die Wahrheiten wohnen. Uwe Tellkamp,
    Uwe-Johnson-Preisträger 2008 für den Roman
    „Der Turm“
    Weitere Stimmen...
    Gegenwart im Licht der Jahrestage
    Neubrandenburg (sz). Es war ihm zuwider, als „Dichter des geteilten Deutschland“ oder „Dichter beider Deutschland“ etikettiert zu werden. Aber gerade in diesem Jahr, da sich die Gründung beider deutscher Staaten zum 60. und der Mauerfall zum 20. Male jährt, steht das Gedenken an Uwe Johnson (1934–1984) zu dessen 25. Todes- und
    75. Geburtstag erst recht im Kontext deutsch-deutscher Geschichte. mehr...
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    © Nordkurier.de am 09.02.2010

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