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Verurteilte Anwältin muss um ihre Zulassung zittern

Neubrandenburg.Wegen Veruntreuung der Ersparnisse einer von ihr betreuten Rentnerin ist die Neubrandenburger Rechtsanwältin Kathrin Kolloch zu einer ...

Ein Jahr auf Bewährung: Anwältin Kolloch.  FOTO: Wüstneck

Neubrandenburg.Wegen Veruntreuung der Ersparnisse einer von ihr betreuten Rentnerin ist die Neubrandenburger Rechtsanwältin Kathrin Kolloch zu einer Freiheitsstrafe von einem Jahr verurteilt worden. „Das war ein eklatanter Verstoß gegen die fundamentalen Pflichten eines Betreuers“, sagte der Richter der Berufungskammer am Landgericht Neubrandenburg, Jochen Unterlöhner. Kolloch hatte 2006 rund 40000 Euro vom Sparbuch einer 82-Jährigen, die sie betreute, abgehoben und angeblich für zehn Jahre bei der Finanzfirma ihres Ehemannes der Anwältin fest angelegt. Stattdessen war das Geld aber verbraucht worden. Die Strafe wurde für drei Jahre zur Bewährung ausgesetzt. Laut Gericht droht ihr der Entzug der Zulassung durch die Anwaltskammer.Mehr auf Mecklenburg-Vorpommern