Notdienst für Patienten gesichert:

Vor dem Krankenhaus sind die Streikposten aufgezogen

Fast die Hälfte der Belegschaft beteiligt sich laut Angaben vor Ort am befristeten Ausstand im Kampf um höhere Löhne.

Hohe Beteiligung findet laut Angaben vor Ort bisher der erste Warnstreik in der laufenden Tarifrunde am Kreiskrankenhaus Demmin.
Georg Wagner Hohe Beteiligung findet laut Angaben vor Ort bisher der erste Warnstreik in der laufenden Tarifrunde am Kreiskrankenhaus Demmin.

Ein symbolisches Stop-Schild und Transparente mit der Aufschrift "Warnstreik": Am Demminer Kreiskrankenhaus ist heute Morgen der erste befristete Ausstand im Tarifstreit um höhere Löhne für die nicht ärztich Beschäftigten angelaufen. Seit 5.30 Uhr "bewachen" trotz Minusgraden Streikposten die Zufahrten zum Krankenhaus. Nach Angaben vor Ort beteiligen sich rund 90 Prozent der Gewerkschaftsmitglieder, die etwa die Hälfte der Belegschaft ausmachen, an dem bis 20.30 Uhr befristeten Ausstand.

Sie fordern nach mehreren Nullrunden eine Lohnerhöhung um sechs Prozent, mindestens aber 120 Euro rückwirkend zum 1. November 2015. Für ihr Anliegen hätten sowohl Passanten als auch Patienten überwiegend Verständnis, hieß es vor Ort. Die Versorgung der Patienten sei über einen Notdienst abgesichert.

Nordkurier: Samsung Galaxy Tablet ohne Anzahlung