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Weiteres Bangen um Erfolge

VonArmin GehrmannDer Ungewissheit nächster Teil. Am Wochenende stehen der 28. und 25. Spieltag in den Ligen des FLB an. Noch immer ist die Situation für ...

Marcel Blume treibt das Leder gegen Chemie Premnitz voran. Gegen den SC Victoria sicherte sein Treffer den Rot-Weißen ein Remis. Morgen ist Hansa Wittstock in Prenzlau zu Gast.  FOTO: G. Haffer

VonArmin Gehrmann

Der Ungewissheit nächster Teil. Am Wochenende stehen der 28. und 25. Spieltag in den Ligen des FLB an. Noch immer ist die Situation für einige Fußballteams aus der Uckermark ungewiss.

Prenzlau.Zu den Mannschaften, die nun immer mehr unter Zugzwang geraten, gehört auch der Brandenburgligist FC Schwedt. Der Tabellenvorletzte (22 Punkte) muss morgen beim Werderaner FC Viktoria (8./33) antreten. Platzierungsunterschiede sind nun kaum relevant. Wollen die Schwedter da unten raus, müssen sie punkten. Vielleicht motiviert sie ja, dass der vor ihnen liegende Ludwigsfelder FC (15./22) gegen den Spitzenreiter FC Strausberg ran muss und wohl kaum punkten kann. Andererseits droht auch von hinten Gefahr. Schlusslicht Stahl Brandenburg (20) muss beim FC Hennigsdorf (14./23) antreten. Rutschen die Schwedter ans Tabellenende oder rücken sie bis auf Rang 14 vor?
Kurz vor Abpfiff der Landesligapartie in Prenzlau noch den möglichen Dreier vergeben zu haben, das ärgerte die Templiner Victoria-Spieler und ihre Fans sehr. Der mögliche Anschluss ans Mittelfeld war damit vertan. Morgen muss der SC Victoria (12./22) bei Forst Borgsdorf (6./32) in den Punktekampf, was noch schwieriger erscheint als am Dienstag im Uckerstadion. Der FSV Rot-Weiß Prenzlau (9./29) besitzt eine reelle Chance, seine Position zu festigen. Morgen hat er den FK Hansa Wittstock (8./30) zu Gast. Zieht man dann noch in Betracht, dass er am kommenden Mittwoch beim BSC Rathenow (13./21) ran und danach zum FV Erkner (10./26) muss, könnte das eine durchaus erfolgreiche englische Woche werden.
Tabellenführer Oranienburger FC (53) könnte mit einem Erfolg im Spitzenspiel beim MSV Rüdersdorf (3./46) einen weiteren Schritt Richtung Titelgewinn vollziehen.
In der Landesklasse Nord durchlebt der VfB Gramzow ein kleines Tief. Waren das 2:2 gegen Union Klosterfelde und das 0:1 gegen den SV Zehdenick in Spitzenspielen nich positive, aber vertretbare Resultate, überraschte das 1:1 im Heimspiel gegen den Tabellenvorletzten SV Mühlenbeck gewaltig. Damit ist der Kontakt zum Tabellenführer Falkenthaler Füchse (47) endgültig dahin. Der Weg zurück in die Erfolgsspur erscheint damit gar nicht so sicher, müsste aber morgen beim FSV Schorfheide Joachimsthal (12./26) zu schaffen sein. Von besonderer Spannung dürfte morgen auch das regionale Derby zwischen dem Schönower SV (11./26) und Einheit Grünow (9./29) sein. Von beiden erwarten die Fanlager nach zuletzt instabilen Leistungen Besserung. Die Grünower Fans erst recht, weil ihre Lieblinge auch noch das Kreispokalfinale im FK Ostuckermark 4:6 verloren. Weiter spielen: Klosterfelde (3.) – SV 90 Pinnow (13./22), Mühlenbeck (15.) – SC Vict. Templin II (16.).