Anja und Markus Lüdtke gehörten zu den Glücklichen, die sich in diesem Sommer im Loitzer KulturKonsum das Jawor
Anja und Markus Lüdtke gehörten zu den Glücklichen, die sich in diesem Sommer im Loitzer KulturKonsum das Jawort gaben. Sie hatten sich ganz bewusst für diesen Trauort entschieden. ZVG/Karin Heymann
Viele Hände packen mit an, damit sich die Hochzeitsgesellschaften im KulturKonusm auch richtig wohlfühlen.
Viele Hände packen mit an, damit sich die Hochzeitsgesellschaften im KulturKonusm auch richtig wohlfühlen. ZVG/Karin Heymann
Das ehrenamtlich tätige KulturKonsum-Team verwandelte den Innenhof bereits zum 20. Mal in eine Hochzeitslocation.
Das ehrenamtlich tätige KulturKonsum-Team verwandelte den Innenhof bereits zum 20. Mal in eine Hochzeitslocation. ZVG/Karin Heymann
Heiraten

Brautpaare sind ganz verliebt in den KulturKonsum als Trauort

Der Loitzer KulturKonsum hat sich als Trauort etabliert. Bereits 20 Paare gaben sich im historischen Ensemble das Jawort. Erste Termine für 2023 stehen bereits fest.
Loitz

Sie sind immer für eine Überraschung gut. Die Mitstreiter des KulturKonsums in Loitz (Landkreis Vorpommern-Greifwald)  können schon mal dafür sorgen, dass einer Braut am viel gepriesenen schönsten Tag ihres Lebens vor Freude die Worte fehlen.

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Traung unter freiem Himmel klappt

Auf jeden Fall hat das Team um Heimatvereinsvorsitzende Karin Heymann es bei der 20. Hochzeit geschafft, der Braut einen großen Wunsch zu erfüllen: „Sie wollte unbedingt, dass die Trauung in unserem schönen Innenhof unter freiem Himmel vollzogen wird. Wir hatten vorab aber zu bedenken gegeben, dass es am 30. September schon empfindlich kalt sein kann. Doch das Wetter spielte mit. Wir haben dann alles draußen eingerichtet und vorbereitet. Die Braut hatte schon ihre Zustimmung für die Feierstunde in der Galerie geben. Die Freude war groß, als sie dann doch in den Innenhof geführt wurde, in dem die Gäste schon Platz genommen hatten“, erzählte Karin Heymann.

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Historischer Kaufmannshof wird immer beliebter

Diese Hochzeit war ein sehr guter Anlass, um nicht ganz ohne Stolz darüber zu berichten, dass es bereits die 20. Trauung war, die im KulturKonsum über die Bühne gegangen ist. Schließlich ist das ein Beweis dafür, dass der Ort als Location für den ganz besonderen Anlass immer mehr an Popularität gewinnt.

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Mit dem Oldtimer ins Glück

Die ersten, die sich 2015 in dem historischen Kaufmannshof das Jawort gaben, waren zwei junge Leute, die inzwischen unweit von Hamburg leben. „Sie wollten unbedingt in ihrer Heimatstadt heiraten. Unvergessen bleibt, dass sie in einem Oldtimer vorgefahren kamen und schließlich auch mit diesem wunderschönen Auto die erste Fahrt ins, nun auch ganz offiziell beglaubigte, gemeinsame Leben starteten“, erinnerte sich Karin Heymann jetzt gern. Es folgten 19 weitere Trauungen sowohl in der Galerie als auch im Hof des sanierten Ensembles in der Peenestraße 8.

Bei den Vorbereitungen packen alle mit an

„So schön das ist, so froh wir auch über den großen Zuspruch sind, bedeutet das allerdings auch immer wieder aufs Neue viel Arbeit für uns in der Vorbereitung. Das tun wir gern. Die 20. Trauung, die bei uns ausgerichtet wurde, ist nun eine gute Gelegenheit, unserem Team zu danken. Alle, die Zeit haben, packen immer wieder mit an. Das ist toll und nur so funktioniert es auch“, ist Karin Heymann stolz auf das KulturKonsum-Team. Das sorgt für festlichen Charakter, dekoriert den Raum oder den Innenhof mit frischen Blumen, Kerzen und was sonst noch so die Herzen der Brautpaare erfreut. Bei den 20 Begegnungen der besonders festlichen Art war einmal eine freie Trauung dabei.

Wünsche werden beim Vorgespräch abgesprochen

„Die Leute kommen zu uns zum Vorgespräch. Wir hören uns ihre Wünsche an und stimmen dann, natürlich auch mit der Stadtverwaltung, ab, was möglich gemacht werden kann“, berichtete Karin Heymann. Dass sich der KulturKonsum als Trauort etabliert hat, freut sie sehr. Auch für das kommende Jahr gibt es bereits Anmeldungen. Drei Termine fürs Frühjahr wurden bereits festgemacht.

Plakette als Erinnerung

Apropos festgemacht: Dank der Unterstützung der ortsansässigen Werbefirma wird nach jeder Trauung eine Tafel mit dem Namen des Brautpaares und dem Tag der Eheschließung angefertigt und im hinteren Teil des Kaufmannshofes an einer bepflanzten Backsteinmauer angebracht. „Wenn das nicht ein guter Grund ist, immer mal wieder bei uns vorbeizuschauen. Und wenn’s anlässlich des jeweiligen Hochzeitstages ist“, hatte Karin Heymann, quasi als Werbung in eigener Sache, augenzwinkernd gleich noch einen Tipp parat.

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