VORPOMMERN-GREIFSWALD

Kinder müssen zuhause bleiben – nur Notbetreuung

Weil der Inzidenzwert in Vorpommern-Greifswald seit Tagen über 150 liegt, ordnet der Kreis Notfallbetreuung für die Kitas an. Diese gilt ab Mittwoch für die meisten Kinder.
Ab Mittwoch müssen im Kreis Vorpommern-Greifswald die meisten Kindern zuhause bleiben, nur die Notbetreuung soll gelten. Der steigende Sieben-Tage-Inzidenzwert im Kreis liegt seit Samstag über 150.
Ab Mittwoch müssen im Kreis Vorpommern-Greifswald die meisten Kindern zuhause bleiben, nur die Notbetreuung soll gelten. Der steigende Sieben-Tage-Inzidenzwert im Kreis liegt seit Samstag über 150. Christian Charisius (Symbolfoto)
Greifswald ·

Das hat sich abgezeichnet: Ab Mittwoch wird in den Kindertagesstätten und Kindertagespflegestellen im Landkreis Vorpommern-Greifswald nur noch Notfallbetreuung erfolgen. Der Grund: Seit Samstag liegt der Sieben-Tage-Inzidenzwert im Landkreis über 150 Neuinfektionen mit SARS-CoV-2 je 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner.

Die Corona-Verordnung vom 2. Dezember 2020, die sich speziell den Kindertagesstätten widmet, schreibt vor, dass in einer solchen Situation eine Kita-Notfallbetreuung zu erfolgen hat. Der Wert muss an zwei Werktagen in einem Landkreis die 150er Marke überschreiten. Laut LAGuS lag der Inzidenzwert für Vorpommern-Greifswald am Samstag bei 159,2 und am Sonntag bei 161,3. Für den Montag veröffentlichte das LAGuS einen Wert von 169,8.

Dem greift der Landkreis wohl schon vor, dann ab Mittwoch, dem 14. April, soll deshalb in den Kindertageseinrichtungen und in den Kindertagespflegestellen die Notfallbetreuung gelten.

„Diese Information hat das Jugendamt heute [Montag, die Red.] allen Einrichtungen mitgeteilt”, informierte Kreissprecher Achim Froitzheim. Die zuständigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Jugendamt des Landkreises haben den Einrichtungen die Formulare für die Notfallbetreuung zugesandt und die Leiterinnen und Leiter der Kitas darum ersucht, die Eltern zu informieren und ihnen die entsprechenden Formulare auszuhändigen.

Laut Corona-Landesverordnung gelten auch harte Regelungen, wenn der Inzidenzwert von 150 an drei aufeinanderfolgenden Tagen überschritten wurde und dies auf ein diffuses, nicht auf lokale Ausbrüche begrenztes Infektionsgeschehen zurückzuführen ist. Ausgangsbeschränkungen drohen ebenso wie die Schließung des Einzelhandels. Tierparks, Museen, Fahrschulen, Massagepraxen, kulturelle Ausstellungen, Sonnenstudios oder auch Tattoostudios müssten allesamt für den Publikumsverkehr schließen. Auch Individualsport darf nur allein, zu zweit oder mit dem eigenen Hausstand auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen betrieben werden.

Der Kreis hatte sich bis Montagabend (Stand: 18:54 Uhr) noch keine Verschärfung der Corona-Einschränkungen veröffentlicht.

Mehr lesen: Erkältete Kinder müssen vor Kita-Besuch PCR-Test machen

 

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Kommentare (3)

Lasst euch nicht alles gefallen.

Das geht schlecht in dieser Gesellschaftsordnung, in der alles behördlich überreguliert ist.
Was würde mit der Kitaleiterin passieren, wenn sie Kinder aufnimmt?
Sie würde womöglich von der Behörde suspendiert.

Wir sind keine freien Menschen, sondern in Abhängigkeiten einer neuen modernen Sklavenhaltergesellschaft.

schon deshalb, weil sie sich gegenseitig stärken, was das Immunsystem betrifft.
Heute wird die Wissenschaft von Politikern und ihren dazugehörigen nützlichen Idioten aus der Ärzteschaft auf den Kopf gestellt:

https://www.youtube.com/watch?v=RGEi5_GG_QM&t=0s