FLUGPLATZ-TOUR

▶ Hunderte verfolgen Transall-Abschied in MV

Die Transall der Bundeswehr hat sich von Mecklenburg-Vorpommern verabschiedet. In Neubrandenburg und Anklam warteten Hunderte auf den Transportflieger – und wurden nicht enttäuscht.
Die Transall fliegt Neubrandenburg an.
Die Transall fliegt Neubrandenburg an. Felix Gadewolz
In Trollenhagen bei Neubrandenburg warteten Hunderte auf den Flieger.
In Trollenhagen bei Neubrandenburg warteten Hunderte auf den Flieger. Felix Gadewolz
Zuletzt verabschiedete sich der Pilot und flog nach Anklam weiter.
Zuletzt verabschiedete sich der Pilot und flog nach Anklam weiter. Felix Gadewolz
Wo sie auch ankam.
Wo sie auch ankam. Anne-Marie Maaß
Hunderte Schaulustige begrüßten den Flieger unter anderem mit diesem Transparent.
Hunderte Schaulustige begrüßten den Flieger unter anderem mit diesem Transparent. Anne-Marie Maaß
Majestätisch flog die Maschine über den Flugplatz.
Majestätisch flog die Maschine über den Flugplatz. Anne-Marie Maaß
Die Feuerwehr grüßte ebenfalls.
Die Feuerwehr grüßte ebenfalls. Anne-Marie Maaß
Neubrandenburg ·

Hunderte Zuschauer und Schaulustige haben sich am Donnerstag bereits ab 12 Uhr auf den Flugplatz Trollenhagen bei Neubrandenburg versammelt. Dort landete die Transall mit wenigen Minuten Verspätung zur Abschiedstour. Die Ära des Transportflugzeugs der Bundeswehr findet nach mehr als 50 Jahren ihr Ende. Mit einigen Manövern in der Luft beeindruckte der Pilot schließlich noch die Zuschauer und verabschiedete sich. Danach ging es zum nächsten Zwischenhalt nach Anklam.

Die Transall bei ihrem Abschied auf dem Flughafen Trollenhagen:

[Video]

Sonderlackierung zeigt Geschichte der Transall

Rund 10 Minuten dauerte der Abschiedsbesuch der Transall in Sonderlackierung in der Lilienthalstadt am Donnerstagnachmittag. Mehr als 500 Zuschauer hatte das Spektakel auf den Flugplatz gelockt. Begleitet von zahlreichen „Ahhs” und „Ohs” zogen gleich zwei Flugzeugriesen zunächst eine große Runde über das Flugfeld.

Mehr lesen: Transall landet bei Abschiedstour in Neubrandenburg und Anklam

Das Begleitflugzeug der Sondermaschine blieb für Fotos in der Luft, während die Sondermaschine sicher auf Anklamer Boden landete. Beste Sicht gab es so auf die spezielle Lackierung, die die Geschichte der Transall im Dienste der Bundeswehr widerspiegeln soll. Mit dabei: das Silber des einstigen Prototyps und auch die weiße UN-Lackierung. Die linke Seite trägt die Hummel als Symbol des Lufttransportgeschwaders am Standort Hohn.

Auf der Oberseite der Flügel erkennt man die deutsche Flagge und die von Schleswig-Holstein mit der Aufschrift „Last Call“, also letzter Aufruf. Nach einer Begrüßungsfontäne durch die Anklamer Feuerwehr und einem kurzen Gruß der Crew aus dem Cockpit startete die große Lady dann auch schon wieder durch.

Und hier verabschiedete sich die Transall in Anklam:

[Video]

 

Stadt. Land. Klassik! - Konzert in Neubrandenburg

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Kommentare (4)

ist wohl ein bisschen fett aufgetragen.
Der große Vorteil dieser Maschine: Sie kann noch komplett ohne Elektronik fliegen.

Eins der wenigen Dinge die bei der Bw noch funktionieren. Funktioniert haben.

👌👍

Bin kein Flugzeugexperte. Kann mir jedoch nicht vorstellen, dass die Transall komplett ohne elektronische Bauteile fliegt.