BEI FRIEDLAND

Wölfin starb an außergewöhnlicher Todesursache

Einen Tag nach dem Fund eines toten Wolfes ist dessen Identität nun geklärt. Die angenommene Todesursache ist außergewöhnlich.
Die Wölfin „Juli” wurde 2019 in Sachsen besendert. Ihr Weg bis nach Mecklenburg-Vorpommern ließ sich bi
Die Wölfin „Juli” wurde 2019 in Sachsen besendert. Ihr Weg bis nach Mecklenburg-Vorpommern ließ sich bis zum November gut nachzeichnen. Nun wurde sie tot aufgefunden. Lupus-Institut
Friedland ·

Zu dem Fund eines toten Wolfes im Landgrabental südlich von Spantkow wurden neue Details veröffentlicht. Das Umweltministerium in Schwerin bestätigte einen Nordkurier-Bericht, dass es sich bei der Wölfin nach ersten Erkenntnissen um FT12 „Juli” handelt, die einst in Sachsen besendert wurde und seit gut einem Jahr im Landgrabental zwischen Friedland und Anklam heimisch ist.

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Auch die Todesursache konnte vom Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung wohl geklärt werden. Nach Mitteilung des Ministeriums verendete „Juli” offenbar an Geburtskomplikationen nach ihrer ersten Trächtigkeit.

Zuletzt hatten Film- und Fotoaufnahmen das knapp drei Jahre alte Tier mit einem weiteren Wolf gezeigt. Das ließ bereits Spekulationen zu, dass im Landgrabental ein weiteres Rudel entstehen könnte. Dass ein Wolf an Geburtskomplikationen stirbt, scheint zumindest für Mecklenburg-Vorpommern ein einzigartiger Fall. „Sie war hochträchtig und bei der Geburt ist wohl etwas schief gegangen”, sagt auch Sprecher Claus Tantzen auf Nachfrage. Es sei aber ausgeschlossen, dass nun mutterlose Welpen durch das Forst laufen.

Neben dem Vorkommen im Landgrabental gibt es in der Friedländer Region noch ein Wolfsrudel in Eichhorst. Dort wurden 2020 vier Welpen geboren.

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Kommentare (3)

zum Glück auch für Wölfe.
Dafür gibts aber lecker Schafe ohne Stress.

... lößen sich einfach von selbst.

"lösen" natürlich.