Corona-Daten zu den einzelnen Amtsbereichen im Kreis Vorpommern-Greifswald.
Corona-Daten zu den einzelnen Amtsbereichen im Kreis Vorpommern-Greifswald.
Pandemie

Gesundheitsamt meldet Anstieg bei Corona auf Usedom

Im Kreis Vorpommern-Greifswald hat die aktuelle Corona-Welle ihren Zenit möglicherweise erreicht. Im Süden und auf der Ferieninsel Usedom steigen die Zahlen aber noch.
Greifswald

Binnen einer Woche wurden im Kreis Vorpommern-Greifswald 1062 Corona-Fälle gemeldet. Damit sank bis zum Sonnabend nach Angaben des Landesamtes für Gesundheit und Soziales (Lagus) die 7-Tages-Inzidenz auf rund 450. Ende Juli lag der Wert noch etwa 30 Prozent höher. Der Kreis befindet sich somit im unteren Drittel des bundesweiten Infektions-Rankings.

Kaum Tests, lange Bearbeitungszeiten

Weil aber seit Anfang Juli Tests häufig kostenpflichtig sind, wird deutlich weniger getestet. Experten gehen davon aus, dass die offiziellen Infektionsdaten kaum noch belastbar sind. Das Robert-Koch-Institut (RKI) verweist zudem darauf, dass am Wochenende weniger Testungen, Labordiagnostik, Meldungen und Übermittlungen stattfinden und somit die Aussagekraft der tagesaktuellen Berichterstattung zu Beginn der Woche eingeschränkt ist.

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Detaillierte Daten zu den Ämtern und Städten

Am Dienstag waren erneut Detail-Daten zu einzelnen Ämtern und Städten veröffentlicht worden. Den Lagus-Angaben zufolge hat sich das Infektionsgeschehen vor allem im Bereich des Amtes Peenetal/Loitz abgeschwächt. Die Sieben-Tage-Inzidenz sank dort innerhalb zuletzt von 835 auf inzwischen nur noch 484. Auch im Amtsbereich Landhagen gab es deutlich weniger Neuinfektionen, weshalb die Inzidenz von 820 auf 593 sank.

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Anstieg in und um Heringsdorf

Rückläufig ist das Pandemiegeschehen auch in Anklam (von 618 auf 472), im Amtsbereich Am Peenestrom (von 600 auf 300) sowie in der Hansestadt Greifswald (von 685 auf 547). Steigende Zahlen meldeten dagegen Heringsdorf (von 391 auf 545), die Stadt Strasburg (von 373 auf 505), das Amt Löcknitz-Penkun (von 317 auf 433) sowie das Amt Uecker-Randow-Tal (von 357 auf 371).

Nach RKI-Angaben starben in den vergangenen Tagen im Kreis drei Menschen an beziehungsweise mit einer Corona-Infektion. Damit stieg die Zahl der Todesfälle seit Pandemiebeginn auf 522. In den Kliniken ist die Situation wegen personeller Ausfälle weiterhin angespannt, aber beherrschbar, heißt es. Das Landesamt gab die Hospitalisierungs-Inzidenz für den Kreis Vorpommern-Greifswald am Freitag, den 5. August, mit 6,8 COVID-Neuaufnahmen pro 100.000 Einwohnern binnen einer Woche an.

 

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