Viele Akteure haben sich während der Corona-Pandemie vom Fußball verabschiedet, schreibt der Fußballverband V
Viele Akteure haben sich während der Corona-Pandemie vom Fußball verabschiedet, schreibt der Fußballverband Vorpommern-Greifswald und fordert die Politik deshalb zum Handeln auf. Fredrik von Erichsen
Vorpommern-Greifswald

Fußballverband sendet Brief an die Politik

Der Fußballverband Vorpommern-Greifswald hat sich mit einem offenen Schreiben an die Landesregierung gewandt und darin „Klarheit” und „Lockerungen” gefordert.
Vorpommern

In einem offenen Brief hat der Fußballverband Vorpommern-Greifswald an die Landesregierung Mecklenburg-Vorpommerns appelliert, die geplanten Corona-Lockerungen auch im Breitensport einheitlich umzusetzen und den Sportvereinen aus dem hiesigen Landkreis damit eine Perspektive zu geben.

„Wir begrüßen das von der Ministerpräsidentenkonferenz ausgehende Signal, zeitnah Beschränkungen zurückzunehmen. Damit wird unseren Vereinen wieder eine Perspektive gegeben”, heißt es in entsprechendem Schreiben, das von Diana Räder-Krause, Vorsitzende beim Fußballverband, unterzeichnet wurde. Damit der Breitensport bald wieder loslegen könne, sei es jetzt an der Zeit, die Lockerungen hierzulande auch im Fußball sowie im gesamten Breitensport einheitlich auf den Weg zu bringen – ohne dabei die Hygienekonzepte zu missachten und die Gesundheit der Sporttreibenden zu gefährden. Dies habe auch schon im vergangenen Jahr sehr gut funktioniert. Zu einem erneuten Abbruch der Spielsaison dürfe es unter keinen Umständen kommen.

Amateursport unter Druck

Der Kreisfußballverband mahnt: „Viele Akteure haben sich während der Corona-Pandemie zurückgezogen.” Zudem seien viele Vereine durch den Stillstand in finanzielle Schwierigkeiten geraten. „Mitgliederzahlen schwinden und der Ausfall des Sports als Teil des gesellschaftlichen Lebens hat Einfluss auf viele Menschen in Vorpommern-Greifswald und in ganz Mecklenburg-Vorpommern.”

Von den Empfängern des Schreibens, zu denen unter anderem Stefanie Drese (Ministerin für Soziales, Gesundheit und Sport), Patrick Dahlemann (Chef der Staatskanzlei), Michael Sack (Landrat im Kreis Vorpommern-Greifswald) und Heiko Miraß (Staatsekretär für Vorpommern) gehören, erhofft man sich vor allem eines: Planbarkeit. Das „Hin und Her” der Regelungen und die Ungewissheit der vergangenen Monaten, so schreibt der Fußballverband, hätten dem hiesigen Amateursport sehr zugesetzt. „Wenn wir hier in unserer attraktiven Region wieder tolle Sportveranstaltungen haben möchten, und das ist unser Ziel, dann braucht es jetzt Klarheit und Lockerungen.”

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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