Personaltrainerin Sandra Hampe empfiehlt, sich realistische Ziele zu setzen und notfalls in Etappen aufzuteilen, um nicht die
Personaltrainerin Sandra Hampe empfiehlt, sich realistische Ziele zu setzen und notfalls in Etappen aufzuteilen, um nicht die Motivation zu verlieren. Katja Richter
Es muss nicht gleich die große Joggingrunde sein. Ein Spaziergang durch die Natur ist ein guter Anfang.
Es muss nicht gleich die große Joggingrunde sein. Ein Spaziergang durch die Natur ist ein guter Anfang. Katja Richter
Gesundheit

Rauchstopp, Sport, abnehmen – So klappt’s mit den Vorsätzen

Im neuen Jahr soll alles besser werden. Doch was bringt das Feuerwerk der guten Vorsätze, wenn sie sich in Luft auflösen? Eine Personaltrainerin aus Vorpommern hat die ultimativen Tipps.
Vorpommern

„Grundsätzlich kann man jederzeit anfangen, etwas zu verändern. Dafür braucht es nicht unbedingt den Jahreswechsel“, macht Sandra Hampe schon gleich als ersten „Merksatz“ deutlich. Für die Personaltrainerin aus Vorpommern sind nicht die Vorsätze das Entscheidende, sondern die Ziele. „Wir sollten uns fragen, was wir konkret erreichen möchten.“ Wichtig sei, sich unbedingt realistische Ziele zu setzen und diese genau zu definieren. Und wenn man ein mögliches großes Ziel zusätzlich in kleine Etappen aufteile, könne man sich über jeden einzelnen Erfolg freuen. Dies mache nicht nur stolz und glücklich, sondern gebe weitere Kraft zum Durchhalten.

Konkrete und realistische Ziele benennen

„So sollte es beispielsweise nicht bei dem Vorsatz, im neuen Jahr abnehmen zu wollen, bleiben“, sagt die Fitnessfrau und schlägt vor, stattdessen das Ziel konkret und realistisch zu formulieren. Besser wäre also, sich vorzunehmen, in drei Monaten fünf Kilogramm an Gewicht zu verlieren. Dabei müsse niemand gleich zum Fitness-Ass werden, denn der Großteil werde über die Ernährung gemacht.

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Wichtig: Verbündete suchen

„Wichtig ist es auch hier, klein anzufangen und nicht auf alles zu verzichten“, sagt Sandra Hampe. „Verzicht ist so ein böses Wort. Viele Vorsätze bedeuten aber Verzicht und scheitern zwangsläufig genau hieran.“ Die Sportlerin spricht hierbei aus eigenen Erfahrungen. Schließlich liebt sie selbst gern süße Getränke. Aber anstatt komplett darauf zu verzichten, versucht sie, den Konsum auf lediglich ein Belohnungsglas am Abend zu reduzieren.

Wenn man anfange, etwas zu verändern, sei es natürlich auch von Vorteil, wenn man dies nicht allein mache. Zusammen gehe alles leichter. „Also sollte man sich Verbündete suchen“, sagt die Personaltrainerin. Diese finde man nicht nur in Fitnessstudios oder Sportvereinen. Das können auch Freunde sein, die das gleiche Ziel verfolgen.

Schritte zählen

„Wer sich bisher nicht viel bewegt hat, für den sind ein paar tausend Schritte mehr am Tag schon eine große Leistung“, betont Sandra Hampe und erklärt weiter, dass hierbei das Zählen der Schritte auf dem Smartphone oder einer Fitnessuhr enorm hilfreich sein kann. „Man sieht das Erreichte in Zahlen und kann sich jeden Tag über die Erfolge freuen.“ Auch das gebe Motivation zum Durchhalten und zur Steigerung.

Auch neue Sportsachen können motivieren

„Wer sich zum Joggen nicht aufraffen kann, der kann beispielsweise erst einmal damit anfangen, regelmäßige Spaziergänge und andere Bewegungseinheiten in seinen Alltag einzubauen“, sagt die 31-Jährige.

Kleine Ziele in kleinen Schritten bringen hier große Motivation. Realistisch sei es auch, seine Erfolge in Fotos festzuhalten. „Der Blick auf die Waage ist oftmals demotivierend“, weiß die Personaltrainerin. So steige gerade beim Sport wegen des Muskelaufbaus das Gewicht, oder es schwanke zyklusbedingt.

Einen Tipp möchte die Fitnessfrau unbedingt noch loswerden. „Wer sich schicke neue Sportsachen kauft, der möchte sie auch anziehen und loslegen“, gibt sie mit einem Augenzwinkern einen weiteren Ratschlag.

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