VORSTANDSWAHL

SPD wählt Erik von Malottki zum neuen Kreischef

Der Greifswalder Erik von Malottki wurde mit großer Mehrheit als Vorsitzender der SPD in Vorpommern-Greifswald gewählt.
Erik von Malottki ist jetzt SPD-Parteichef im Kreis.
Erik von Malottki ist jetzt SPD-Parteichef im Kreis. Peters
Anklam ·

Der SPD-Politiker Erik von Malottki will nicht nur für seine Partei bei den Wahlen im September in den Bundestag einziehen, er hat nun auch die Führung der Sozialdemokraten in Vorpommern-Greifswald übernommen. Am Wochenende fand der Kreisparteitag der SPD mit 48 Delegierten in Stolpe an der Peene statt, wie die Partei informiert.

Stellvertreter aus Pasewalk, Greifswald und von der Insel Usedom

Dabei wurde auch turnusmäßig der Vorstand gewählt. Malottki erhielt als neuer Vorsitzender 94 Prozent der Stimmen, heißt es. Vorpommern-Staatssekretär Patrick Dahlemann, der das Amt bislang inne hatte, übernimmt künftig die Rolle des Schatzmeisters im insgesamt 15 Mitglieder umfassenden Vorstand. Als stellvertretende Vorsitzende wurden Manuela Ammon aus Pasewalk, Falko Beitz aus Stolpe auf Usedom und Dr. Monique Wölk aus Greifswald gewählt. Schriftführer ist Yannick van de Sand aus Greifswald.

Komplettiert wird der Vorstand durch die Beisitzenden Guido Falk aus Ueckermünde, Anna Kassautzki aus Greifswald, Christoph Döbler aus Wolgast, Rebecca Hübner aus Ueckermünde, Johannes Barsch aus Greifswald, Sarah Schmeling aus Torgelow, Michael Hosang aus Greifswald und Cornelia Bunczek von der Insel Usedom. Eine besondere Rolle nimmt auch SPD-Urgestein Günther Jikeli ein. Der Usedomer wird sich künftig als Mitgliederbeauftragter um die belange der Sozialdemokraten im Kreis kümmern. Diese Position hat bisher der Anklamer Christopher Denda ausgefüllt.

Löhne und Bildung sind Themen

Malottki geht offenbar mit viel Elan ans Werk. „Ich freue mich auf meine neue Aufgabe und vor allem darüber, dass die verschiedenen Regionen unseres Landkreises nun in unserem neuen Kreisvorstand vertreten sind. Das werden wir nutzen, um viel mit denMenschen vor Ort ins Gespräch zu kommen und die Themen und Probleme der Leute in Vorpommern-Greifswald in den Vordergrund zu rücken. Wir werden für bessere Löhne und mehr Investitionen in Bildung kämpfen“, kündigte Malottki schon mal ganz im Wahlkampfmodus an.

 

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