Kleingärten

Verbrennen von Gartenabfällen verboten – es gibt aber Ausnahmen

Wenn im Herbst sich in den Kleingärten wieder viele Gartenabfälle anhäufen, müssen die verrotten oder kompostiert werden. Wer sie verbrennen möchte, braucht gute Gründe.
Gartenabfälle sollen nicht verbrannt werden – entweder kompostieren oder zum Wertstoffhof bringen, sagt der Kreis.
Gartenabfälle sollen nicht verbrannt werden – entweder kompostieren oder zum Wertstoffhof bringen, sagt der Kreis. Nordkurier-Archiv
Vorpommern

Der Landkreis Vorpommern-Greifswald erinnert daran, dass das Verbrennen von Gartenabfällen grundsätzlich nicht gestattet ist. Auch Bretter, Bohlen, Balken und andere Holzprodukte dürfen nicht verbrannt werden. Diese Form der Abfallbehandlung sei unzulässig.

Lediglich Garten- und Küchenabfälle darf der Grundstücksbesitzer auf dem eigenen Grundstück verwerten – er kann sie verrotten lassen oder kompostieren. Für Gartenabfälle, die nicht verwertet werden können, bleibt nur die Übergabe und anschließende Behandlung der Gartenabfälle in einer Kompostieranlage beziehungsweise die Abgabe beim Wertstoffhof.

Ausnahmen gelten nur in der Gartensaison

Trotzdem verbrennen Kleingärtner und Grundstücksbesitzer immer wieder Gartenabfälle. Die Landesverordnung lasse dies für die Monate März und Oktober zwar zu, aber nur im Ausnahmefall. Der tritt ein, wenn beispielsweise die Entsorgung bei einem Wertstoffhof nicht möglich oder nicht zumutbar ist. Bei den Werkstoffhöfen im Landkreis können die Bürger einen Kubikmeter Pflanzenabfälle pro Werktag gemäß den jeweiligen Öffnungszeiten kostenfrei anliefern.

 

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Kommentare (2)

der globalen Erwärmung ist zu vermeiden!

dass beim Kompostieren Methan entsteht, das wesentlich klimaschädlicher ist als CO2.

Also im Garten auf den Kompost damit ist eventuell 00der größere Umweltschaden, aber egal, Hauptsache kein CO2...