Laura Isabelle Marisken, Bürgermeisterin der Gemeinde Ostseebad Heringsdorf, sieht in der neuen Regelung eine große
Laura Isabelle Marisken, Bürgermeisterin der Gemeinde Ostseebad Heringsdorf, sieht in der neuen Regelung eine große Chance für die Insel Usedom. ZVG
Tourismus

Eine Kurkarte für alle Seebäder auf der Insel Usedom

Von der gegenseitigen Anerkennung der Kurkarten sollen nicht nur Touristen sondern auch Einheimische profitieren.
Insel Usedom

Ab dem 1. Januar braucht es nur noch eine Kurkarte für die acht Seebäder auf der Insel Usedom. Die gegenseitigen Anerkennung der Kurkarten wurde in den letzten Monaten unter Federführung der Usedom Tourismus GmbH in enger Abstimmung mit dem „Beirat Modellregion“ vorbereitet. Mit der Unterzeichnung haben die Seebäder Heringsdorf, Ückeritz, Loddin, Koserow, Zempin, Zinnowitz, Trassenheide und Karlshagen die gegenseitige Anerkennung der Kurkarte nun vertraglich verankert, heißt es von der Usedom Tourismus GmbH.

Auch Achterland und Wolgast im Blick

Diese Regelung, von der Gäste und Insulaner profitieren würden, soll perspektivisch auch auf die Gemeinden im Achterland und die Stadt Wolgast ausgeweitet werden. Mit dem neuen Gesetz zur Einführung von Tourismusorten und Tourismusregionen hatte die Landesregierung Mecklenburg-Vorpommern zuvor die gesetzlich erforderlichen Rahmenbedingungen geschaffen.

Die Bürgermeisterin der Gemeinde Ostseebad Heringsdorf, Laura Isabelle Marisken, sieht in der Einführung eines einheitlichen Erhebungsgebiets eine große Chance für die Insel: „Die gegenseitige Anerkennung der Kurkarte in den Seebädern ist ein bedeutender Schritt für die Insel Usedom. Nachdem die Inselgemeinden bereits während des Bewerbungsprozesses um das Projekt Modellregion an einem Strang gezogen haben, wurde der Zusammenhalt mit diesem Schritt nun manifestiert.“

Auch Projektmanagerin Anne Sturzwage freut sich, dass mit der Umsetzung dieses Projektziels ein konkreter Mehrwert für Insulaner erreicht werden konnte: „Von der gegenseitigen Anerkennung der Kurkarte profitieren nicht nur unsere Gäste, sondern sie kommt auch den Einheimischen zu Gute. Insulaner können mit ihrer Kurkarte nun ganz offiziell den Strand und öffentliche Einrichtungen der anderen Seebäder kostenfrei nutzen.“

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