SCHLIMMER ALS SANDSTURM

Mückenschwärme pappen auf Usedom Autos zu

Auf Usedom wurde Reisenden am Sonntag plötzlich die Sicht getrübt. Milliarden Insekten flogen über der Straße – schlimmer als ein Sandsturm, so schildern es Augenzeugen.
Innerhalb kürzester Zeit sahen Autos auf Usedom am Sonntag so aus.
Innerhalb kürzester Zeit sahen Autos auf Usedom am Sonntag so aus. privat
Mit dem Scheibenwischer ließ sich im Insektenschwarm nicht viel ausrichten.
Mit dem Scheibenwischer ließ sich im Insektenschwarm nicht viel ausrichten. privat
Die Mücken auf Usedom waren auffällig gestreift.
Die Mücken auf Usedom waren auffällig gestreift. Privat
Usedom ·

Mit einem Naturphänomen der unangenehmen Art bekamen es am Sonntag Autofahrer auf Usedom zu tun. Bei Zirchow waren riesige Insektenschwärme in der Luft. Erst waren sie in dunklen Wolken über den Bäumen zu sehen, danach senkten sie sich in Richtung Straße.

Lesen Sie auch: Bund gibt Geld für neue Brücke nach Usedom frei

Milliarden toter Insekten

Wer mit seinem Fahrzeug in einen solchen Schwarm geriet, hatte genauso wenig zu lachen wie die Insekten. Urplötzlich war die Windschutzscheibe verklebt und die Sicht extrem eingeschränkt. Wie in einem Sandsturm, nur klebriger. Mit Sprühdüse und Scheibenwischer ließ sich da nicht viel ausrichten, berichteten Betroffene dem Nordkurier.

Zu klebrig war der Schleim aus Milliarden toten Insekten. Mit deutlich reduzierter Geschwindigkeit wurde die nächste Tankstelle angesteuert, wo Wassereimer und Abzieher auch schon bei Leidensgenossen sehr begehrt waren.

Was für Mücken waren es?

Um welche Art Insekten es sich handelte, ist bislang nicht klar. Augenzeugen berichten, die Tiere seien gestreift gewesen und hätten wie Tigermücken ausgesehen. Lesen Sie hier, um was für Mücken es sich wirklich handelte.

Lesen Sie auch: Gefährliche Mücken immer häufiger in Deutschland

Wie lassen sich tote Insekten am besten von Autos entfernen? Der Allgemeine Deutsche Automobilclub weiß es: „Gegen Insektenreste, die hartnäckig auf dem Lack festkleben, helfen Insektenentferner aus der Sprühflasche. Wichtig ist die exakte Einhaltung der Produktinformation. Zu lange Einwirkzeiten verursachen wiederum schwer entfernbare Flecken”, rät der ADAC.

„Auch hier können Autofahrer zunächst versuchen, die Insektenreste mit aufgelegtem nassem Küchenpapier aufzuweichen und abzuwischen. Außerdem gibt es spezielle Fliegenschwämme – man sollte aber nicht zu stark reiben und pressen, sonst entstehen Kratzer im Lack.”

Der Usedom-Newsletter für Urlauber

Endlich wieder Usedom! Erhalten Sie Ausflugstipps, Genusstipps und Aktivitäten für Ihren Urlaub in unserem kostenfreien Newsletter per E-Mail. Alle ein- bis zwei Wochen schicken wir Ihnen Ihre Dosis "Usedom" ins E-Mail-Postfach. Jetzt kostenfrei anmelden.

Stadt. Land. Klassik! - Konzert in Usedom

zur Homepage

Kommentare (3)

Nachdem man letztes Jahr kaum was am Auto hatte und beunruhigt war, ob es am Insektensterben durch Monokultur und Glyphosat liegt, beruhigt dieser Artikel ja diesbezüglich wieder das Gemüt......

Aber wenn‘s nun die asiatische Tigermücke war, so kann sie:
1.als ein Beweis für den Klimawandel und die Erderwärmung
2.als invasive Art mit all ihren Problemen
3.als Beweis, dass die Landwirtschaft doch nicht so schlecht ist
4.als Beweis, dass es doch nicht weniger Insekten gibt
5.als Argument, dass es genug Futter für Vögel gibt
6.und so weiter und so fort....
herhalten.
Also wie wir sehen, so ein einzelnes Tier(jetzt als Art, nicht als Stück), wird wieder als Argument für und gegen vieles herhalten müssen....
Jetzt müssen wir nur noch auf PETA warten...seufz.

Zum angeln.