RANDALE AUF PARKPLATZ

22-Jähriger greift Polizisten an

In Anklam gab es am Samstag Streit zwischen zwei Jugendgruppen. Als der ausuferte, wollten Polizeibeamte eingreifen – und griffen am Ende zu Reizgas.
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Polizisten setzten Reizgas gegen einen Angreifer ein.
Polizisten setzten Reizgas gegen einen Angreifer ein. Jens Büttner
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Anklam.

Auf dem Parkplatz am Peeneufer in Anklam ist es am Samstag zu einer Auseinandersetzung von zwei Jugendgruppen gekommen. Gegen 20 Uhr wurde dabei ein Auto mit einem Stein beschädigt, teilte die Polizei mit. Gegen 21:30 Uhr sei es schließlich auch zu körperlichen Angriffen zwischen den alkoholisierten jungen Leuten gekommen.

Als Polizeibeamte eintrafen, seien diese von einem 22-Jährigen angegriffen worden. Daraufhin griffen die Polizisten zu Reizgas. Der Angreifer wurde dabei leicht verletzt und muss sich nun wegen Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte verantworten.

Zudem wurden Anzeigen wegen Beleidigung, gefährlicher Körperverletzung und Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz gegen weitere junge Leute aufgenommen. Mehrere Platzverweise wurden ausgesprochen.

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Kommentare (5)

Seit 1991 bin ich als DGL im Osten. Solche Vorkommnisse waren uns nicht bekannt,da wir damals sofort auch unter der Anwendung von der Schusswaffe eingegriffen hätten. Leider hat die Politik die PVB so verunsichert,dass sie nicht dieses Mittel einsetzen . Sonntagsreden werden viel gehalten,wenn es aber zum Schwur kommt,ducken sich alle ab. Die Polizei ist heute der Prügelknabe für alle. Wie schnell wird ein PVB verurteilt,weil Gerichte links gerichtet sind. Deswegen brauchen wir dringend eine neue Regierungsform,die dem Treiben Einhalt gebietet.

Sorry Herr Vorkommentator selten so einen Populistischen Blödsinn gelesen wie Ihr Posting! Die DDR war in Sachen Polizei ein Unrechtsstaat - Fakt! Solche Einwürfe eines "Polizisten" sind das aller letzte was sich ein Beamter, sofern der Vorkommentator einer ist, von sich geben kann. Offenbar schön die Dogmen der Hetzgewerkschaft GdP auswendig gelernt, die geben auch ständig eine solche Realitätsverzerrte Hetze von sich. Also das Polizisten angegriffen werden steht außer Frage, dass das ein Unding ist steht ebenso außer Frage. Nur sind nicht alle Polizisten in Deutschland arme unschuldige Engel. Fängt schon an beim erschiessen von Menschen die unbewaffnet sind oder waren, absolute Unverhältnismässigkeit! Über Beschimpfungen bis hin zu Ausrastern derer die meinen wenn sie eine Uniform oder einen Dienstausweis haben, dürften sie sich alles erlauben. Gerichte und Staatsanwälte sind doch Polizeiblind!! Unrecht das Polizisten begehen wird doch meist von Gerichten und solchen Subjekten Staatsanwälten wie der unerträgliche Gerd Zeisler unter den Tisch fallen gelassen und oder es wird mal wieder mit Notwehr gerechtfertigt. Anzeigen von Polizeiopfer werden verhhnt und mit Anzeigen, angeblichen Anzeigen wegen Widerstandes, was offenbar in der letzten Zeit der Lieblingsbegriff der Polizei ist angezeigt, Opfer von Polizeigewaltexzesse werden allein gelassen, kommt es vor Gericht, können sich komischer Weise "Kollegen" nicht mehr erinnern, oder haben weggesehen oder LÜGEN! das sich die Balken biegen! Wie ein Beamter in Neubrandenburg der bereits gelogen hat wenn er nur schon Guten Morgen sagt, das man erst auf die Uhr schauen muß ob das überhaupt stimmt. Polizisten die meist nur zu zweit oder dritt auftreten, sofort den Stock einsetzen, weil sie offenbar allein so feige sind das Recht durchzusetzen etc. Ich erspare mir in dem letzten Punkt weiter Äußerungen bevor ich mich über so eine erbärmliche unerträgliche populistische dumme Äußerung wie die obige weiter ärgere, denn von der Äußerung werter Herr Vorkommentator ist nicht mal der Hauch einer Wahrheit vorhanden. Befassen Sie sich mal mit einer wahren Statistik vor allem einer seriösen, dann stellen Sie fest, das fast kein Beamter der vor Gericht muß mit einer erheblichen Strafe zu rechnen hat, wenn überhaupt Anklage erhoben wird, denn meist wird in der "Vorprüfung" schon das Totschlargument der "Notwehr" mal wieder aufs Trapez gebracht. Deutschland entwickelt sich lagsam zu einem Polizeistaat wo sich offenbar mittlerweile Polizisten sogar über Gerichtsurteile selbst über eindeutige Gesetze hinwegsetzen - Gesetze schamlos in deren Sinne sehr weitläufig - vor allem wenn es um polizeiliches Handeln geht - auslegen, aber im umgekehrten Falle sehr restriktiv mit Gesetzen umgehen wollen. Beschwerden über Polizisten werden, zumindest in Neubrandenburg mit der typischen Ignoranz behandelt, oder es werden Paragraphen aufgefahren um dem Bürger zu zeigen, das er die Polizei nicht zu kritisieren hat - wenn der Stock, die Pistole oder das Pfeffer nichts bringt sind es die Paragraphen - aber Hauptsache unten liegen muß der Bürger, unwillig Fehler einzusehen, geschweige denn bei Fehlern zu entschuldigen - so sieht doch wohl der Polizeirealität aus - anders als in Ihrer Schmierenkomödie die Sie hier abgelassen haben!

Entlich Schluß gemacht werden mit der Humanität, in der USA wer es nicht passiert

Ja, nur mit dem Unterschied, das Polizisten in den USA für Fehlverhalten zur Rechenschaft gezogen werden, notfalls auch einsitzen, wenn sie einfach mal geschossen oder misshandelt haben, hier in Deutschland wird ein Deckmäntelchen um Polizisten ausgebreitet und dem Opfer von Polizeigewalt noch eine Anzeige aufgebrummt, aus dem Katalog der Lieblingsbegriffe der Polizisten entweder: Beleidigung oder seit einiger Zeit der Kassenschlager: Widerstand. Dazu kommt das ewige "Verrohrungsgehetze" der GdP und DPolG und schon haben Polizisten in Deutschland einen Freibrief!

Ob Polizei, Lehrer, Vollzugsbeamte, Mitarbeiter in Behörden, überall das Gleiche. Wischiwaschi-Erziehungsmethoden ala wir tanzen unseren Namen gehören auf den Müll. Die Politik, Rechtsprechung wie selbsternannte Supermuttis, abgedrehte Sozialpädagogen usw. haben einen wesentlichen Anteil am Verkommen unserer Werte und Normen.