Stadtverwaltung

22-Jähriger wird Leiter im Anklamer Rathaus

Nicht nur eine neue Kämmerin wird Anklam künftig haben, auch ein Sachgebietsleiter für Kultur, Bildung und Stadtmarketing ist schon gefunden.
Anne-Marie Maaß Anne-Marie Maaß
Vincent Hähni soll die Sachgebietsleitung für Kultur und Marketing übernehmen
Vincent Hähni soll die Sachgebietsleitung für Kultur und Marketing übernehmen Weronika Janusz
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Anklam.

Neue Aufgabe im Anklamer Rathaus gibt es künftig nicht nur für die bisherige Stadtmarketing-Chefin und neue Kämmerin Beatrix Wittmann-Stifft. Mit dem Personalwechsel sollen sich auch einige Zuordnungen innerhalb der Verwaltung verändern. So sollen die zentralen Dienste künftig direkt dem Bürgermeister zugeordnet werden. Der Bereich Stadt-Marketing, Bildung und Kultur indes soll weiter Wittmann-Stifft unterstehen und wechselt somit als eigenes Sachgebiet in den Finanzbereich.

Das sei zwar vielleicht auf den ersten Blick etwas ungewöhnlich, gibt Bürgermeister Michael Galander zu. Er ist von der neuen Sortierung aber überzeugt. „Im Bereich Kultur geht es viel um die freiwilligen Leistungen, die sowieso eng mit dem Finanzmanagement abgestimmt werden. Außerdem geht es künftig auch darum, die Arbeit in diesem Bereich zu optimieren und Prozesse anzuschieben, da müssen zwingend die Absprache mit der Kämmerei erfolgen“, sagt er.

2015 Ausbildung begonnen

Ein neuer Sachgebietsleiter für das Stadtmarketing stehe zudem seit Donnerstag auch schon fest – es ist einer der jüngsten Mitarbeiter im Rathaus. Vincent Hähni hat erst 2015 seine Ausbildung bei der Stadt begonnen. Schon damals hatte der Abiturient große Ziele und wollte seine Heimatstadt aktiv mitgestalten. Nach gut einem Jahr als Mitarbeiter im Bauamt soll der 22-Jährige nun gleich eine Leitungsfunktion übernehmen. „Er ist noch sehr jung, aber wir trauen ihm diese Aufgabe zu“, sagt Galander, der dies auch als gutes Zeichen für die Mitarbeiterentwicklung im Rathaus sieht.

Ebenso überzeugt ist er nach wie vor von der Lösung, Beatrix Wittmann-Stifft ab dem 1. Januar 2020 als zweite Geschäftsführerin bei der GWA zu etablieren. „Ich halte es eigentlich für unabdingbar, dass der Kämmerer direkten Einblick in die 100-prozentigen Beteiligungen der Stadt hat“, sagt er. Dabei gehe es nicht darum, Geld aus dem Unternehmen herauszuziehen, sondern es weiter zu voran zu bringen. Natürlich auch mit der Prämisse, somit die Gewinnausschüttung für die Stadt bei einer positiven Entwicklung zu sichern, ergänzt der Bürgermeister.

Große Umzugsanstrengungen sollen den Veränderungen im Rathaus jedoch nicht folgen – die Zuordnungen in den beiden Gebäuden bleiben wie bislang bestehen.

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