Stau auf der Autobahn
40-Tonner kracht in Unfallstelle – A20 gesperrt (mit Video)

Der polnische Kleinbuss wurde durch den Folgeunfall mit einem 40 Tonner total zerstört.
Der polnische Kleinbuss wurde durch den Folgeunfall mit einem 40 Tonner total zerstört.
Felix Gadewolz

Erst fährt ein Kleinbus in ein Baufahrzeug, dann kracht ein Lkw in den Unfallwagen. Die Polizei hat die A20 gesperrt, es hat sich ein Stau gebildet.

Am Mittwochmorgen hat sich auf der A20 in Fahrtrichtung Lübeck ein Unfall ereignet. Laut Polizei ist zwischen den Anschlussstellen Anklam und Jarmen ein polnischer Kleinbus, besetzt mit neun Personen, auf ein Baufahrzeug mit Anhänger aufgefahren. Dabei soll der Anhänger abgerissen worden sein. Eine Mitfahrerin im Kleinbus sowie der Fahrer des Baufahrzeuges wurden bei dem Unfall leichtverletzt.

Nach dem Unfall seien sowohl der Kleinbus wie auch das Baufahrzeug und der Trailer auf der rechten Fahrbahn der Autobahn gestanden. Etwa zehn Minuten später ist es zu einem schweren Folgeunfall gekommen, als ein 40 Tonnen schwerer Lkw aus bisher unbekannter Ursache auf der rechten Spur gegen den Anhänger und auch gegen den Kleinbus fuhr. Alle Insassen des Kleinbusses waren aber nicht mehr in den Fahrzeug.

Vollsperrung wird einige Stunden andauern

Die Wucht des Aufpralls hat das Fahrzeug soweit zusammengeschoben, dass es die dritte Sitzreihe im Kleinbus nicht mehr gibt. Der Gesamtschaden sei derzeit noch nicht genau bezifferbar, dürfte aber nach Polizeiangaben mehrere Zehntausend Euro betragen.

Auf Grund des Verkehrsunfalles ist es zu einem Stau gekommen. Die Fahrzeuge in diesem Stau werden derzeit durch die Beamten der Autobahnpolizei Altentreptow langsam vorbeigeleitet. Es gibt eine Vollsperrung zwischen den Anschlusstellen Anklam und Jarmen in Fahrtrichtung Lübeck. Zur Unfallaufnahme und Bergung der Fahrzeuge wird die Vollsperrung noch einige Stunden andauern.