US-GENERALKONSUL

Abendlicher Diplomatenbesuch in Anklam

US-Generalkonsul Richard Yoneoka war in Vorpommern unterwegs – und sprach mit Anklams Bürgermeister Galander über den Gaspipeline-Bau in Vorpommern.
Anne-Marie Maaß Anne-Marie Maaß
Der bullige, weiße Dienstwagen des US-Konsuls Richard Yoneoka fällt in Vorpommern auf.
Der bullige, weiße Dienstwagen des US-Konsuls Richard Yoneoka fällt in Vorpommern auf. NK-Archiv/Anne-Marie Maass
Anklam.

Ein großer weißer amerikanischer Geländewagen, dazu ein schwarzer VW-Transporter mit verdunkelten Scheiben – wer war denn da am Dienstagabend zu Gast beim Anklamer Bürgermeister? Ein alter Bekannter, erwidert Stadtoberhaupt Michael Galander. Der US-amerikanische Generalkonsul Richard Yoneoka aus Hamburg stattete der Stadt an der Peene einen Besuch ab. Sein Amtsbezirk umfasst Hamburg, Niedersachsen, Bremen, Schleswig-Holstein – und auch Mecklenburg-Vorpommern.

Bereits 2017 war er ebenfalls beim Anklamer Bürgermeister zu Gast. Im vergangenen Sommer besuchte seine Stellvertreterin das „Vintage Glider Treffen“ auf dem Anklamer Flugplatz. Nun ist der US-Konsul in seinem letzten Amtsjahr, so Galander.

Gesprächsthema war auch die Pipeline in Vorpommern

Bei dem Besuch in Anklam habe man über die allgemeine politische Lage, den Pipeline-Bau in Vorpommern, der von den Amerikanern kritisiert wird, aber auch über die künftige Zusammenarbeit zwischen Anklam und dem Konsulat gesprochen, so Galander. Gerade im Bereich des Jugendaustauschs bieten sich da mitunter Möglichkeiten, so der Bürgermeister. Vielleicht könnte im Rahmen der Demokratiebildung auch der ein oder andere Vortrag mit einem amerikanischen Gast organisiert werden. All das seien Überlegungen, die zunächst ausgetauscht wurden, so Galander.

Das Treffen als solches wurde doch recht kurzfristig anberaumt, da auch der Generalkonsul zuletzt von dem amerikanischen Shutdown betroffen gewesen sei. Auch dies sei durchaus spannend gewesen zu erfahren, wie sich die politischen Entscheidungen in der USA sogar bis zu den Diplomaten in Deutschland hin auswirken, Pralinso Galander.

Süßes Geschenk vom Konsul

Für den Bürgermeister ganz persönlich gab es sogar noch ein Geschenk vom Konsul – amerikanische Pralinen. „Die habe ich sogar schon gekostet und muss sagen, dass sie vorzüglich sind“, so Galander. Richard Yoneoka werde bis zu seinem Amtsabtritt Herbst ebenfalls noch ein entsprechend Präsent zur Erinnerung an Anklam bekommen, kündigt der Bürgermeister schon einmal an.

zur Homepage