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„Airport Days“ werden live auf Facebook und Youtube gestreamt

Die „Airport Days“ am Wochenende auf dem Anklamer Flugplatz müssen ohne Publikum ausgetragen werden. Fans können sich das Viertel-Meilen-Rennen trotzdem anschauen.
Crew und Rennfahrer sind zugelassen, ansonsten muss es auf dem Anklamer Flugplatz leer bleiben.
Crew und Rennfahrer sind zugelassen, ansonsten muss es auf dem Anklamer Flugplatz leer bleiben. Anne-Marie Maaß
Anklam.

Was hiesige Fans schneller Autos und dröhnender Motoren bereits befürchtet hatten, ist nun gewiss: Die Anklamer „Airport Days“ dürfen am Wochenende zwar ausgetragen werden, allerdings ohne Zuschauer auf dem Flugplatz. „Die erhoffte Zulassung für Publikumsverkehr wurde uns leider nicht genehmigt“, erklärte Organisator Jan Schumacher am Donnerstag. Der Zugang wird demnach ausschließlich den Rennfahrern und der Crew gestattet.

Absage des Rennens sei keine Option

Trotzdem: Die Absage des Events sei für den Veranstalter keine Option gewesen, am beliebten Viertel-Meilen-Rennen will man festhalten. Zwar müssen Motorsport-Fans in diesem Jahr auf den Geruch von Benzin und verbranntem Gummi verzichten, das Rennen können sie sich aber trotzdem ansehen – vor dem heimischen Computer oder auf dem Handy zum Beispiel. „Als kleine Entschädigung für alle Freunde der ‚Airport Days‘ werden wir einen Online-Livestream einrichten“, kündigt Schumacher an. Sechs bis acht Kameras sollen das Spektakel am Samstag und Sonntag aus unterschiedlichen Perspektiven einfangen. „Der Livestream wird auf Youtube zu sehen sein und auf unserer Facebook-Seite geteilt“, verspricht der Organisator.

Wie viele Fahrer dann tatsächlich auf die Strecke gehen, sei derzeit noch unklar. „Uns erreichen nach wie vor Zu- und Absagen, daher kann noch nichts genaues mitgeteilt werden“, sagt Schumacher, der alle Interessierten außerdem bittet: „Bitte habt Verständnis und bleibt dem Flughafengelände fern, sofern ihr nicht am Rennen teilnehmt oder zu einem Team gehört.“ Dies würde allen Parteien Stress und Ärger ersparen.

Spende kommt Kindern mit Down-Syndrom zu Gute

Wer die „Airport Days“ in diesem schwierigen Jahr unterstützen will, kann eine kleine Spende hinterlassen. Hierzu will der Organisator ein Paypal-Konto einrichten. Das Geld werde einerseits genutzt, um einigermaßen die Ausfälle zu kompensieren, und andererseits, um wie geplant zu spenden. Wie in den vergangenen Jahren wollen die Veranstalter wieder den Anklamer Feuerwehrförderverein unterstützen. Außerdem soll ein Teil an Kinder mit Down-Syndrom gespendet werden, um ihnen ein Wochenende am Meer zu ermöglichen.

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