EINKAUFEN IM VERKAUFSZELT?

Aldi-Neubau in Anklam rückt Schritt für Schritt näher

Die Neubau-Pläne des Aldi-Marktes in Anklam gehen in die nächste Runde. Der Investor will den jetzigen Markt komplett abreißen und an gleicher Stelle wieder aufbauen - mit 400 Quadratmetern mehr.
Veronika Müller Veronika Müller
Aldi will abreißen und neu bauen – am Ende werden den Kunden 400 Quadratmeter mehr Verkaufsfläche zur Verfügung stehen.
Aldi will abreißen und neu bauen – am Ende werden den Kunden 400 Quadratmeter mehr Verkaufsfläche zur Verfügung stehen. Archiv / Veronika Müller
Anklam.

Das "Ja" war einstimmig. Die Mitglieder des städtischen Bauausschusses hatten zwar noch einige Fragen, die aber am Ende nichts an ihrer Zustimmung zu den Neubauplänen des Discounters Aldi in der Anklamer Silostraße änderten. Denn jetzt ging es erst einmal um die Änderung und Ergänzung des Bebauungsplanes für das betreffende Areal am Hafen. "Die öffentliche Auslegung, die Beteiligung der Behörden sowie die Belange der Nachbargemeinde sind erfolgt. Große Einwände und Bedenken gegen das Vorhaben hat es nicht gegeben", sagte die zuständige Bauamtsmitarbeiterin Ute Bartelt auf die Nachfrage von Eberhard Wachlin (SPD).

Gibt die Stadtvertretung am kommenden Donnerstag ebenfalls ihr Okay zu dieser Vorlage, dann kann der Discounter seine Planungen vorantreiben. Im Zuge der dann folgenden Baupläne und Bauanträge würden auch die konkreten Zeitabläufe festgezurrt.

Fest steht, dass Aldi seinen jetzigen Markt abreißen will und an gleicher Stelle einen Neubau plant, der nach seiner Fertigstellung den Kunden rund 400 Quadratmeter mehr Einkaufsfläche bietet. Während der Bauzeit zieht der Discounter entweder in ein großes Verkaufszelt, das ebenfalls am Hafen errichtet wird, oder er nutzt das alte Gebäude im Bereich der Pasewalker Allee/Rudolf-Diesel-Straße im Gewerbegebiet am Stadtrand. Dies ist aber noch offen.

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