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Alte Schule in Stretense und Bauhof in Anklam kurz vor dem Abriss

Der Anklamer Betriebshof ist gerade im Umzugsstress. Aus der alten Halle in der Wörderländer Straße geht es zunächst in den Hangar am Flugplatz, bevor am alten Standort Platz geschaffen wird für ein komplett neues Domizil. Das ist nicht der einzige geplante Abriss.
Bevor der Abriss erfolgen kann, müssen die alte Halle und das Gelände erst noch beräumt werden.
Bevor der Abriss erfolgen kann, müssen die alte Halle und das Gelände erst noch beräumt werden. Laura Müller
Anklam ·

Für gut 1,5 Millionen Euro soll in Anklam das Areal des Bauhofs in der Wördeländer Straße samt neuer Halle umgestaltet werden. Bereits im Haushaltsplan 2019 war diese Investition vorgesehen, wurde allerdings unter anderem durch die späte Haushaltsgenehmigung verschoben. In diesem Jahr soll es jedoch endlich losgehen. Dazu steht im Juli und August allerdings erst einmal der Umzug des städtischen Betriebshofs samt allem Material und allen Maschinen an. Übergangsweise steht ihnen während der Abbruch- und Bauzeit dann der Hangar des Anklamer Flugplatzes zur Verfügung.

„Der Betriebshof hat dann dort zunächst seinen zentralen Standort, sodass es zwar eine Umstellung sein wird, allerdings die Arbeit dadurch nicht umständlicher werden soll“, sagt Bauamtschefin Sylvia Thurow. Sobald das Gebäude in der Wördeländer Straße komplett beräumt ist, soll der Abriss folgen. Die Ausschreibungen für diese Arbeiten seien schon vorbereitet.

In vier Wochen soll alles vorbereitet sein

Ebenso werde bereits an der weiteren Ausschreibung für die Gestaltung des Geländes und den Aufbau der neuen Halle gearbeitet, sodass sich auch dieser Bauschritt lückenlos anschließt. Bestenfalls solle bereits zum Winter die neue Halle samt Dach fertiggestellt sein, sodass dann der weitere Innenausbau starten kann, kündigt Sylvia Thurow an. In dieser Woche erfolgten noch letzte Abstimmungen mit dem beauftragten Planungsbüro Neuhaus&Partner.

Parallel dazu arbeitet die Stadt zudem derzeit an den Vorbereitungen für einen zweiten Abriss. Dieses Mal allerdings in Stretense. Dort soll die alte Schule weichen und Platz schaffen für neue Baufelder für Einfamilienhäuser. Auch dort steht allerdings zunächst noch die Beräumung des Gebäudes an, das zuletzt als Lagerraum für verschiedenes Stadteigentum genutzt wurde. Dementsprechend müssten die dort eingelagerten Sachen auch erst einmal sortiert werden. Gegebenenfalls könne das ein oder andere Mobiliar, das aktuell nicht mehr genutzt werde, vielleicht sogar noch veräußert werden. Dennoch ist hier die Zeitvorgabe strikter. In gut vier Wochen soll die Immobilie soweit beräumt sein, dass dann auch der Abriss zügig starten kann, erklärt die Bauamtsleiterin.

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