BAUARBEITEN PEENEBRÜCKE

Am Wochenende drohen mehr Staus

Während sich in der Woche der Stau in Grenzen hält, könnte es ab Freitag wieder eng werden. Das Straßenbauamt bessert nach.
Die Bauarbeiten an der Peenebrücke werden wohl auch am kommenden Wochenende für Staus rund um Anklam sorgen. Foto: M
Die Bauarbeiten an der Peenebrücke werden wohl auch am kommenden Wochenende für Staus rund um Anklam sorgen. Matthias Diekhoff
Anklam.

In den „Genuss“ einer kleinen Kostprobe vom Stau an der Anklamer Peenebrücke kam am Donnerstag auch der Leiter des Straßenbauamtes Neustrelitz Jens Krage. Nach einem Termin in der Stadt Usedom, bei dem die anstehenden Straßenbaumaßnahmen in der Region erläutert wurden, stand er auf dem Weg zu einem weiteren Termin direkt an der Peenebrücke gute 20 Minuten im Stau. Was aus seiner Sicht für so eine Maßnahme durchaus vertretbar sei. Allerdings habe er auch Verständnis für den Unmut der Kraftfahrer, wenn es dann doch mal etwas länger dauert.

Freitag ab zehn Uhr werden Ampeln per Hand geschaltet

Da das auch am kommenden Wochenende wieder zu befürchten ist, sollen die beiden Ampeln ab Freitag zehn Uhr per Hand geschaltet werden, um den Verkehr so gut wie möglich in beide Richtungen rollen zu lassen. Als weitere Maßnahme sei vorgesehen, bereits an der Autobahn 20 Schilder aufzustellen, die anreisende Touristen schon im Vorfeld um Anklam herum über die Bundesstraße 111 direkt nach Wolgast leiten. Damit solle aber noch gewartet werden, bis der Strom der Touristen etwas abgeebbt ist, denn derzeit würde es sich auch so schon reichlich vor Wolgast stauen, erklärte Jens Krage. Die Verlängerung der Grünphase von zwei auf über drei Minuten habe unterdessen bereits Wirkung gezeigt.

Ampel springt nach 15 Sekunden wieder um

Allerdings sollte während der Grünphase auch zügig gefahren werden, denn nach 15 Sekunden ohne Bewegung würde die Ampel wieder umspringen, war am Rande des gestrigen Termins vor Ort zu erfahren. Mit dem Ende der Bauarbeiten an der Peenebrücke wird aktuell im Januar des kommenden Jahres gerechnet. Neben der halbseitigen Sperrung werde es in diesem Zeitraum voraussichtlich auch einmal zu einer Vollsperrung der Bundesstraße kommen. Das allerdings nur für maximal drei Nachtstunden. Rettungsfahrzeuge könnten die Baustelle aber auch während der Vollsperrung passieren, hieß es gestern.

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