POLIZEISCHUTZ

Amoklauf an Schule in Wolgast angedroht

Weil auf Instagram eine Drohung auftauchte, hat die Polizei am Montag eine Schule in Wolgast besonders geschützt. Sie hat auch schon einen Verdächtigen. Der Fall wirft aber noch viele Fragen auf.
Christoph Schoenwiese Christoph Schoenwiese
Die Beamten vor der Herberleinschule in Wolgast.
Die Beamten vor der Herberleinschule in Wolgast. Tilo Wallrodt
Grund für den Polizeischutz ist eine Drohung, die auf Instagram veröffentlicht wurde.
Grund für den Polizeischutz ist eine Drohung, die auf Instagram veröffentlicht wurde. Tilo Wallrodt
Wolgast.

Ein Schüler soll am Montag einen Amoklauf an der Wolgaster Heberleinschule angedroht haben. Wie die Polizei berichtet, habe es bereits am Freitag entsprechende Gerüchte gegeben.

Demnach habe es im Sozialen Netzwerk Instagram einen entsprechenden Post gegeben, in dem der oder die Verfasserin androht, an der Schule einen Amoklauf durchzuführen. Die Beamten setzten sich Freitag mit der Schulleitung in Verbindung und konnte durch Befragungen einen mutmaßlichen Verfasser ermitteln.

Bisher kein Amoklauf an der Heberleinschule

Die Polizei führte eine sogenannte Gefährderansprache durch. Der Jugendliche stritt jedoch ab, diesen Post geschrieben zu haben. Daraufhin stellten die Beamten sein Handy sicher und werden nun weitere Ermittlungen führen. Der oder die Verfasserin wird sich wegen Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten verantworten müssen, wie die Polizei schreibt.

Da die Polizei letztlich nicht ausschließen konnte, dass eine weitere Gefährdungslage vorliegt, hat sie im Laufe des Wochenendes die nähere Umgebung der Schule intensiver bestreift. Auch am Montag schickte die Polizei mehrere Streifenwagen zur Heberleinschule. Bisher ist es zu keinen weiteren Zwischenfällen vor Ort gekommen.

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