FÖRDERMITTEL BEWILLIGT

Anklam bekommt erste Millionen für das Ikareum

Rund 1,5 Millionen Euro aus dem europäischen Interreg-Förderprogramm sollen an die Peene fließen. Das wurde am Dienstag entschieden. In ähnlicher Höhe profitiert zudem das technische Museum in Stettin.
Anne-Marie Maaß Anne-Marie Maaß
Mit den Fördermitteln soll der Innenausbau der Kirche forciert werden.
Mit den Fördermitteln soll der Innenausbau der Kirche forciert werden. Stadtvertretung Anklam
Anklam.

Lange Zeit war es für viele Anklamer nur ein Traum: der Umbau der Nikolaikirche zum Ikareum. Am Dienstag wurde nun der erste große Schritt für die konkrete Umsetzung erreicht. Rund 1,5 bis 1,7 Millionen Euro sollen für den Innenausbau der Kirche nach Anklam fließen. Die Mittel aus dem europäischen Förderprogramm Interreg V-A wurden am Dienstag in Stralsund im Begleitausschuss bewilligt. Anklam hatte sich gemeinsam mit dem technischen Museum in Stettin als deutsch-polnisches Museumsprojekt beworben.

Groß ist die Freude dementsprechend auch beim Anklamer Bürgermeister Michael Galander (IfA) und beim Vorpommern-Staatssekretär Patrick Dahlemann (SPD). Nach Polen fließen nun ebenfalls rund 1,5 Millionen Euro, so Galander. Das deutsch-polnische Projekt könne ein ganz großes Aushängeschild für die Region werden, äußert Patrick Dahlemann. Zudem zeige sich, dass das Land Wort halte und Anklam auch bei der Umsetzung des dritten Projektes aus dem sogenannten „Anklamer Dreiklang” unterstützt, so der Staatssekretär.

Für Anklam stellt die Förderung den ersten größeren Schritt zur Umsetzung des Gesamtprojektes Ikareum dar. In den kommenden Wochen erwartet Bürgermeister Michael Galander zudem die Entscheidung, ob Anklam auch unter den „nationalen Projekten des Städtebaus” begünstigt wird. Von dieser Bundesförderung soll der Turmneubau finanziert werden. Außerdem steht in Aussicht, dass in den kommenden Monaten das Wirtschaftsministerium Mecklenburg-Vorpommerns auch den geplanten Funktionsanbau neben der Kirche mit mehreren Millionen Euro fördern wird.

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