Zu einem der Anziehungspunkte für Besucher in Anklam gehört die Peene. Nun darf sich die Stadt „Tourismusort&r
Zu einem der Anziehungspunkte für Besucher in Anklam gehört die Peene. Nun darf sich die Stadt „Tourismusort” nennen.
Tourismus

Anklam ist jetzt offiziell ein Tourismusort

Als einer der ersten Orte in Mecklenburg-Vorpommern konnte die Stadt Anklam nun vom Wirtschaftsminister einen neuen Titel in Empfang nehmen. Damit winkt theoretisch nun auch eine Kurabgabe von Gästen als neue Einnahmequelle.
Anklam

Kaum hatte das neue Gesetz zur Ernennung von Tourismusorten den Landtag passiert, da reichte die Stadt Anklam im Sommer dieses Jahres auch schon als einer der ersten Orte im Land die Bewerbung für das neue Prädikat ein.

Nun konnte Bürgermeister Michael Galander zusammen mit Kämmerin Beatrix Wittmann-Stifft dann auch als einer der ersten Bürgermeister im Land eine entsprechend Urkunde von Wirtschaftsminister Reinhard Meyer (SPD) in Schwerin in Empfang nehmen.

Ebenfalls ausgezeichnet wurden am Mittwochnachmittag die Stadt Stavenhagen sowie die Gemeinden Kargow an der Müritz und das gar nicht so weit entfernte Ivenack.

Der neue Titel ist wichtig zum Werben

„Die Einführung der neuen Prädikate und die damit verbundenen neuen Finanzierungsmöglichkeiten sollen eine nachhaltige Verbesserung von Infrastruktur, Mobilität und Qualität des touristischen Angebots ermöglichen. Sie sind ein wesentlicher Baustein dafür, dass Tourismus in Mecklenburg-Vorpommern zukunfts- und wettbewerbsfähig bleiben kann. Die Finanzierung ist auf neue Füße gestellt“, erklärte dazu Wirtschaftsminister Meyer.

Mit dem Titel könnte zukünftig auch in Anklam eine neue Einnahmequelle winken. So ist die Stadt nun dazu befähigt, Kurabgaben von Gästen zu erheben. An Ansinnen, das laut Bürgermeister Galander in Anklam jedoch nicht so bald anstehen wird.

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Aktuell gehe es eher darum, mit dem neu erworbenen Titel besonders im Stadtmarketing werben zu können. Außerdem erhofft sich die Stadtverwaltung bei künftigen touristischen Infrastrukturmaßnahmen dann auch weiterhin die finanzielle Unterstützung des Landes. Speziell beim Masterplan zum Peeneufer stehen da ja durchaus noch große Projekte auf der Liste, so Galander.

Passend zu den Plänen überreichte Beatrix Wittmann-Stifft dann als Geschenk für den Wirtschaftsminister gleich noch das neue Kultur- und Tourismuskonzept der Stadt. Dies soll ein Zeichen sein, dass die Stadt Anklam den neuen Titel auch durchaus in den kommenden Jahren mit Leben füllen will, erklärte sie dazu.

 

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