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Anklam ist künftig "First in Flight"

 Anklam kupfert in North Carolina ab: "Anklam- First in Flight" soll künftig Autokennzeichenhalter in der Peenestadt zieren.
             
 Anklam kupfert in North Carolina ab: "Anklam- First in Flight" soll künftig Autokennzeichenhalter in der Peenestadt zieren.  

Was die Amerikaner können, können wir schon lange: Anklams Bürgermeister will zu Ehren Lilienthals  den Slogan "First in Flight"  ("Die Ersten im Fliegen") auf Autokennzeichen-Halter drucken lassen.

Anklam kupfert jetzt  den amerikanischen Slogan "First in Flight" für eigene Autokennzeichenhalter ab. Während das  Anklamer Lilienthal-Museum in kommunaler Trägerschaft ein eher bescheidenes Dasein fristet, ist das amerikanische Pendant für die Wright-Brüder in North Carolina ein Nartionalheiligtum, das der Staat großzügig finanziert. Und die Verehrung der Amerikaner für ihre Luftfahrthelden geht dann gar soweit, dass sie sich den Slogan "First in Flight" auf das Autokennzeichen drucken lassen, was im Deutschen soviel bedeutet, wie "Die Ersten im Fliegen". Dabei ist ja wohl ganz klar, dass eigentlich die Anklamer einen Anspruch auf dieses Prädikat haben, denn Anklams größter Sohn Otto Lilienthal, segelte bekanntlich bereits sieben Jahre vor den Wrights durch die Lüfte.

Nun soll der Slogan auch auf Anklamer Autokennzeichenhalter prangen. Die Idee hatte Bürgermeister Michael Galander spontan auf dem Jahresempfang. "Wir werden Autokennzeichenhalter mit ,Anklam - First in Flight' bedrucken lassen, versprach er. 

Inzwischen hat Galander bereits Kontakt mit einer Herstellerfirma aufgenommen. Zunächst wolle man 250 Paare ordern, die dann im Lilienthal-Museum, in der Anklam-Info und über Anklamer Autohäuser verkauft werden sollen. Ist die erste Lieferung aufgebraucht, können man unkompliziert Nachschub ordern.