Auf insgesamt 10,2 Hektar könnten im Ortsteil Gellendin bald Wohnhäuser gebaut werden. Die Stadtvertreter stimmten f
Auf insgesamt 10,2 Hektar könnten im Ortsteil Gellendin bald Wohnhäuser gebaut werden. Die Stadtvertreter stimmten für eine entsprechende Änderung des Flächennutzungsplans. Anne-Marie Maaß
Der größte Teil der vorgesehenen Fläche wird derzeit noch landwirtschaftlich genutzt.
Der größte Teil der vorgesehenen Fläche wird derzeit noch landwirtschaftlich genutzt.
Baugrundstücke

Anklam macht den Weg frei für neues Wohngebiet

Wohnen im Grünen nahe am Anklamer Ortsrand? Das soll bald in Gellendin möglich sein. Die Stadtpolitik ist vom Potenzial des 10,2 Hektar großen Areals überzeugt.
Anklam

Aktuell reißt die Nachfrage nach Baugrundstücken in der Stadt Anklam nicht ab. Um dem anhaltenden Bau-Boom auch in Zukunft gerecht werden zu können, hat die Stadt in den zurückliegenden Jahren bereits mehrere Entscheidungen für potenzielle neue Wohngebiete getroffen – etwa zwischen dem bestehenden Wohngebiet am Bock und der Anklamer Südstadt.

Ein weiteres Areal ist nun seit der zurückliegenden Stadtvertretersitzung am vergangenen Donnerstag hinzugekommen. So nimmt die Stadt nun auch ländliches Wohnen im Ortsteil Gellendin in den Blick.

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10,2 Hektar große Baulücke

Hier soll mit dem angepeilten rund 10,2 Hektar großen Wohngebiet auch gleich noch eine Baulücke zwischen den bereits bestehenden Eigenheimen geschlossen werden. Die Zustimmung in der Stadtvertretung fiel mit großer Einigkeit aus.

Dabei gab es zuletzt immer wieder auch Kritik an den modernen Bauformen und der zunehmenden Flächenversiegelung in der Stadtbebauung etwa im Mittelfeld. Der hohen Nachfrage der Häuslebauer wollte man sich dennoch nicht verschließen.

Größter Teil bisher landwirtschaftlich genutzt

Das nun angepeilte Areal befindet sich nach dem Flächennutzungsplan der Hansestadt Anklam teils auf Flächen, die bereits für den Wohnungsbau ausgewiesen sind, der weitaus größere Anteil wird jedoch bislang zur Landwirtschaft genutzt.

Die Erschließung sei durch die bereits vorhandene Bebauung gegeben und kann entsprechend ausgebaut werden – auch deshalb kam die Fläche südlich der Anklamer Ortsumgehung bei den Vorüberlegungen im Rathaus in Betracht.

Die Stadtverwaltung ist nun damit beauftragt, den Flächennutzungsplan entsprechend zu ändern und gleichzeitig in einem parallelen Verfahren einen Bebauungsplan für das Gebiet aufzustellen. Die notwendigen Mittel dafür seien im Haushalt 2022/23 für die Stadtentwicklung eingestellt.

 

 

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