STADTVERTRETER MÜSSEN NOCH ZUSTIMMEN

Anklam will die Hundesteuer erhöhen

Hunde gelten als beste Freunde des Menschen und treue Haustiere: In Anklam wird diese Freundschaft ab dem kommenden Jahr aber wohl teurer.
Geben die Stadtvertreter ihr Okay, müssen Hundehalter in Anklam ab dem kommenden Jahr tiefer in die Tasche greifen.
Geben die Stadtvertreter ihr Okay, müssen Hundehalter in Anklam ab dem kommenden Jahr tiefer in die Tasche greifen. Carsten Rehder
Anklam ·

Hundehalter müssen in Anklam für ihre Haustiere ab dem kommenden Jahr 2021 deutlich tiefer in die Tasche greifen. Die Stadtvertreter sollen in der kommenden Woche einer Erhöhung der Hundesteuer um rund 20 Prozent zustimmen. Das macht für den ersten Hund gut 12 Euro mehr aus, die dessen Halter im Jahr an die Stadt zahlen muss. Bei weiteren Hunden oder gar mehreren Tieren der als gefährlich gelisteten Hunderassen steigt die jährliche Summe sogar um bis zu 150 Euro pro Tier an. Jedoch wird aktuell auch nur ein gefährlicher Hund in Anklam gehalten. Zehn Hundehalter in Anklam besitzen mindestens drei Tiere.

Finanzausschuss hat schon zugestimmt

Die Stadtverwaltung rechnet damit, dass künftig mit der angepassten Satzung rund 8.000 Euro mehr in der Stadtkasse eingehen. Die Stadtvertreter hatten der Steuererhebung eigentlich auch schon mit der Verabschiedung des Haushalts 2020/21 zugestimmt – auch dort war bereits die Steuererhöhung für 2021 eingerechnet. Nun muss allerdings auch noch das Votum für die entsprechende Satzungsanpassung folgen. Der Finanzausschuss sprach sich mit großer Mehrheit am Montag schon mal für höhere Hundesteuern aus. Das letzte Wort hat kommende Woche die Stadtvertretung.

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