Das Anklamer Peeneufer soll sich in Zukunft deutlich verändern.
Das Anklamer Peeneufer soll sich in Zukunft deutlich verändern. Karsten Riemer
Stadtentwicklung

Anklam will seinen Hafen komplett neu gestalten

Bevor die Anklamer Stadtvertreter im Juni über den neuen Masterplan zum Anklamer Peeeneufer abstimmen, sollen im April noch einmal die Bürger zu Wort kommen.
Anklam

Eigentlich sollte der Masterplan fürs Peeneufer längst der Öffentlichkeit vorgestellt und zusammen mit Anklamer Bürgern diskutiert werden. Doch dann kam die Corona-Pandemie dazwischen. Erstellt wurde der Masterplan von den Fachleuten in den vergangenen anderthalb Jahren dennoch.

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Mit den nun anvisierten Corona-Lockerungen sollen auch die Anklamer wieder mit ins Boot geholt werden. Schon am 11. April ist ab 17 Uhr eine öffentliche Veranstaltung im Anklamer Volkshaus zum Entwurf vorgesehen.

Vom Angler- bis zum Arado-Kanal

Das Planungsgebiet reicht vom Anglerkanal bis zum Arado-Kanal und nimmt das Nordufer mit dem Peendamm und das Südufer samt Hafenbereich in den Blick. Die Autorinnen des Masterplanes, die Büros „milatz.schmidt architekten” aus Neubrandenburg, „Dr. Braun & Barth Freie Architekten Dresden”, „Noack Landschaftsarchitekten” aus Dresden und „Angelika Groh Tourismus” aus Neustrelitz empfehlen, künftig drei Leitbildthesen als Orientierung zu nutzen.

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Diese seien das Thema „Zuwendung der Stadt zum Fluss”, der Wandel vom Peendamm zum Schwedenviertel und die allgemeine Entwicklung der Stadt Anklam zum Tourismusort. Neben touristischen Planungsansätzen werden auch städtebauliche und landschaftliche Veränderungen in den Fokus genommen.

Peene-Terrassen und Lagunenstadt

Diese werden auch im ersten Schritt der Umsetzung als insgesamt sieben einzelne Projektgebiete skizziert. Darunter fällt etwa die Umgestaltung des Stadthafens, die angedachten Peene-Terrassen, das Schwedenviertel, eine Lagunenstadt im Osten des Masterplangebietes als Bereich für touristisches Wohnen und Wassersport und eine durchgehende Peenepromenade.

Im Juni steht der Entwurf dann zur Abstimmung in der Stadtvertretung an.

 

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