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Anklam zurrt Deal mit Continental fest

Die Stadtvertretung von Anklam hat dem Verkauf von Gewerbeflächen an den Reifenhersteller Continental zugestimmt. Um den Deal zu sichern, geht die Hansestadt erheblich in Vorleistung.
Veronika Müller Veronika Müller
Reifen aus Löwenzahn-Kautschuk: In Anklam soll ein Entwicklungs- und Technologiestandort entstehen.
Reifen aus Löwenzahn-Kautschuk: In Anklam soll ein Entwicklungs- und Technologiestandort entstehen. Julian Stratenschulte / dpa
Anklam.

Die Stadtvertretung hat mit großer Mehrheit für den Verkauf von 30.000 Quadratmeter Gewerbefläche an den Reifenhersteller Continental gestimmt. Der Preis: Ein symbolischer Euro. Der Verkehrswert für unerschlossenes Bauland liegt derzeit bei 3,71 Euro. Außerdem übernimmt die Stadt den Löwenanteil der Erschließungskosten für das betreffende Grundstück, hofft dabei auf Fördermittel aus dem Wirtschaftsministerium.

Weitere Einnahmequellen

Dennoch sieht sich die Stadt Anklam bei diesem Deal keineswegs als Verlierer. Denn Continental plant rund 35 Millionen Euro zu investieren. Außerdem sollen aus den anfangs avisierten 20 bis 25 neuen Arbeitsplätzen einmal bis zu 150 werden. Darüber hinaus stehen perspektivisch weitere Flächenkäufe ins Haus: bis zu 35 Hektar.

Etwas Geld jedoch wird bei diesem Deal dennoch demnächst in die Stadtkasse fließen. Mit etwa 10.000 Euro Grundsteuern rechnet der Finanzausschussvorsitzende Bernd Wieczorkowski (CDU).

 

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