TUNING UND RACING

▶ Anklamer „Airport Days“ mit vielen Teilnehmern

Trotz zahlreicher Auflagen entschied sich der Veranstalter dazu, die „Airport Days” am Wochenende durchzuführen – rund 500 Begeisterte kamen. Für Ärger sorgte eine defekte Messanlage.
Über den Anklamer Flugplatz um die Wette rasen: Bis zu 300 Stundenkilometer können Fahrzeuge auf der Viertel-Meile e
Über den Anklamer Flugplatz um die Wette rasen: Bis zu 300 Stundenkilometer können Fahrzeuge auf der Viertel-Meile erreichen. Dennis Bacher
Für Organisator Jan Schumacher (links) sind die „Airport Days” zu einer Lebensaufgabe geworden.
Für Organisator Jan Schumacher (links) sind die „Airport Days” zu einer Lebensaufgabe geworden. Dennis Bacher
Mehrere Kameras fingen das Rennen für den Livestream ein.
Mehrere Kameras fingen das Rennen für den Livestream ein. Dennis Bacher
Trotz fehlendem Publikum zeigten sich die gepflegten PS-Schätze von ihrer schönsten Seite – wie dieser „
Trotz fehlendem Publikum zeigten sich die gepflegten PS-Schätze von ihrer schönsten Seite – wie dieser „Rote Jäger“-Mustang. Dennis Bacher
Mit qualmenden Reifen: Vier- sowie Zweiradfahrer konnten sich auf der 402-Meter-Strecke gegeneinander messen.
Mit qualmenden Reifen: Vier- sowie Zweiradfahrer konnten sich auf der 402-Meter-Strecke gegeneinander messen. Dennis Bacher
Aufgemotzte Kisten gab es auf dem Flughafen zuhauf zu sehen.
Aufgemotzte Kisten gab es auf dem Flughafen zuhauf zu sehen. Dennis Bacher
Autoschrauber aus der gesamten Bundesrepublik nahmen an den drittten „Airport Days” teil.
Autoschrauber aus der gesamten Bundesrepublik nahmen an den drittten „Airport Days” teil. Dennis Bacher
Insgesamt waren 500 Leute auf dem Flughafengelände zugelassen.
Insgesamt waren 500 Leute auf dem Flughafengelände zugelassen. Dennis Bacher
Der letzte Check, ehe das Rennen für diese Motorradfahrer beginnt.
Der letzte Check, ehe das Rennen für diese Motorradfahrer beginnt. Dennis Bacher
Kein Publikum sondern Techniker und Crew feuerten die Fahrer von draußen an.
Kein Publikum sondern Techniker und Crew feuerten die Fahrer von draußen an. Dennis Bacher
Trotz fehelender Zuschauer wurde eine ordentliche Show geboten.
Trotz fehelender Zuschauer wurde eine ordentliche Show geboten. Dennis Bacher
Ein Opel Speedster misst sich mit einem Kadett.
Ein Opel Speedster misst sich mit einem Kadett. Dennis Bacher
Am Reeperstieg durften auswärtige Fahrer ihre Zelte aufschlagen.
Am Reeperstieg durften auswärtige Fahrer ihre Zelte aufschlagen. Dennis Bacher
Anklam.

Schnelle Autos, laute Motoren, quietschende Reifen – aber keine Zuschauer. Konnten die Anklamer „Airport Days“ als inzwischen etablierter Treffpunkt für die hiesige Tuner-Szene im Vorjahr noch knapp 4500 Besucher aufs Flughafengelände locken, musste die Veranstaltung am Pfingstwochenende erstmals gänzlich ohne Publikum auskommen.

„Als wäre eine große Familie zusammengekommen”

Angesichts der Corona-bedingten Lockerungen machten sich die Organisatoren bis zuletzt Hoffnung, nach Wochen der Verbote die erste größere Veranstaltung im Land mit Publikum zu sein. Am Ende durften zwar nur die Teilnehmer des Viertel-Meile-Rennens mitsamt ihren tollkühnen Kisten und der eigenen Crew aufs Gelände, für Organisator Jan Schumacher war es dennoch ein größtenteils gelungenes Wochenende.

„Ich bin absolut glücklich, das Event auch ohne Zuschauer ausgetragen zu haben“, so Schumacher am Montag. „Fahrer und Crew waren wieder mit Herzblut dabei, es fühlte sich an, als wäre eine große Familie zusammengekommen.“ Händlermeile, Stuntshow, Quadfahren, Feuerwerk – die Liste der Attraktionen, die Schumacher für die dritten „Airport Days“ geplant hatte, war lang. Bis auf das Viertel-Meile-Rennen, welches per Internet-Livestream übertragen wurde, musste er letztlich aber alles absagen.

Ordnungsamt wacht über die Veranstaltung auf dem Anklamer Flugplatz

Das Ordnungsamt belegte die Veranstaltung mit strengen Auflagen. Insgesamt 500 Personen waren auf dem Gelände zugelassen, darunter maximal 150 Fahrer. Mit Argusaugen wachte Ordnungsamtschef Bernd Lange darüber, ob die Vorgaben auch eingehalten wurden.

[Video]

Wermutstropfen für alle mit Benzin im Blut war ein Defekt der Messanlage, der auch nicht behoben werden konnte. So konnten Teile der Qualifikation am Sonnabend als auch das Finale am Sonntag nur auf halber Strecke ausgetragen werden. „Aus der Viertel-Meile wurde eine Achtel-Meile“, so Schumacher. „Das war für die Fahrer natürlich ärgerlich, schließlich sind die Autos nicht auf den Sprint sondern die 402-Meter-Strecke ausgelegt.“ Als Veranstalter bedauere er den Ausfall sehr. Im nächsten Jahr soll die Anlage dann wieder auf ganzer Strecke funktionieren. Denn dann will Jan Schumacher auf jeden Fall die vierten Anklamer „Airport Days“ austragen.

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