Versteigerung

Anklamer Asylheim und Ducherower Bahnhof unter dem Hammer

Das Bürogebäude am Anklamer Stadtrand hat schon die Bundespolizei und viele Jahre auch Flüchtlinge beherbergt. Nun soll es endgültig verkauft werden – bei einer Auktion in Berlin.
Anne-Marie Maaß Anne-Marie Maaß
islang hat sich keine neue Nutzung für das ehemalige Asylbewerberheim gefunden.
islang hat sich keine neue Nutzung für das ehemalige Asylbewerberheim gefunden. Claudia Malangré
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Anklam.

Bei einer Grundstücksauktion in Berlin am 7. März kommen auch mehrere Objekte aus dem Landkreis Vorpommern-Greifswald unter den Hammer. In Anklam wird das ehemalige Flüchtlingswohnheim angeboten. Startgebot: 89.000 Euro. Laut Exposé bekommen Bieter dafür rund 2000 Quadratmeter Grundstück und 1488 Quadratmeter Gewerbefläche in dem mehrstöckigen Gebäude.

Das voll unterkellerte Bürohaus aus dem Jahr 1972 befindet sich in einem „modernisierungsbedürftigen Zustand“, so die Beschreibung. Seit Februar 2017 hat sich keine neue Nutzung ergeben. Die Besitzerin äußerte damals bereits, das Objekt schnellstmöglich verkaufen zu wollen. Die Stadt hatte an dem Komplex kein Interesse.

Den Bahnhof gibt’s jetzt noch günstiger

Ebenso wartet der Ducherower Bahnhof seit Längerem auf einen Besitzer, der den denkmalgeschützten Bau aus dem Jahr 1910 wieder mit neuem Leben füllt. Zuletzt wurde der Bahnhof 2016 ebenfalls bei einer Auktion für 4000 Euro von einem Interessenten aus Norddeutschland ersteigert. Nun wird das Gebäude sogar für einen Einstiegspreis von 2500 Euro angeboten. Das Grundstück wird mit knapp 2500 Quadratmeter bemessen, die Nutzfläche der insgesamt vier Gebäude wird auf 1200 Quadratmeter geschätzt. Der alte Bahnhof ist ebenfalls stark sanierungsbedürftig.

 

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