Dr. med. Christian Niesytto, Chefarzt der Klinik für Kinder-und Jugendmedizin am Ameos Klinikum Anklam, will mit dem Vort
Dr. med. Christian Niesytto, Chefarzt der Klinik für Kinder-und Jugendmedizin am Ameos Klinikum Anklam, will mit dem Vortrag über Baby-Notfälle auch die Unsicherheit vieler Eltern mindern. ZVG / Ameos
Unfälle, etwa ein Sturz vom Wickeltisch, können zu einem echten Notfall werden. Worauf die Eltern in so einer Situat
Unfälle, etwa ein Sturz vom Wickeltisch, können zu einem echten Notfall werden. Worauf die Eltern in so einer Situation achten sollten, erläutert eiin Vortrag in Anklam. Andrea Warnecke
Wissen für junge Eltern

Anklamer Chefarzt spricht über Baby-Notfälle

In der ersten Zeit nach der Geburt sind Eltern oft unsicher, wenn es um Erkrankungen ihres Kindes geht. Was sie zu Baby-Notfällen wissen sollten, erfahren sie bei „Gesund an der Peene”.
Anklam

 

Vor allem an junge Eltern richtet sich daher der nächste Vortrag in der Reihe „Gesund an der Peene” zum Thema Baby-Notfälle. Besonders in den ersten noch sehr aufregenden Wochen mit einem Baby können kleine Alltagsunfälle und erste Krankheiten schnell für große Unsicherheiten bei den Eltern sorgen.

Was man dann noch alleine händeln kann und wann professionelle medizinische Hilfe nötig ist, das erklärt Dr. med. Christian Niesytto, Chefarzt der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin am Anklamer Ameos-Klinikum am Mittwoch, 17. August, ab 15.30 Uhr bei seinem Vortrag in der Cafeteria des Krankenhauses.

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Gefahren beim Sturz vom Wickeltisch

„Die Art des Notfalles kann ganz unterschiedlich ausfallen. Es gibt Vorfälle, die gehen mit Blutungen einher – aber auch verschiedene lebensbedrohliche Erkrankungen zählen als Notfall. Häufig kommt es zum Beispiel vor, dass ein Baby vom Wickeltisch oder aus der Tragetasche fällt. Auch Stürze aus dem Kinderwagen kommen gelegentlich vor, sind aber insgesamt eher seltener”, erklärt Dr. Niesytto.

Wichtig sei im Fall des Falles, auch die Situation und das Verhalten des Kindes zu bewerten. „Um bei dem Beispiel des Sturzes zu bleiben, kommt es hier darauf an, wie sich das Kind im Nachgang daran verhält. Verhält es sich nach dem Sturz anders, spuckt es beispielsweise und wirkt desorientiert?

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Praktische Übungen wichtiger Handgriffe

Dann ist das ein Babynotfall und bedarf der Vorstellung bei einem Arzt”, so der Chefarzt weiter. In der Regel sei die erste Anlaufstelle der Haus- beziehungsweise Kinderarzt. Er entscheidet, welche weiteren Maßnahmen eingeleitet werden müssen und überweist gegebenenfalls ins Krankenhaus. „Erfahrungsgemäß ist es allerdings so, dass sich Notfälle in den eigenen vier Wänden oft abends oder am Wochenende ereignen. In solchen Fällen ist ein Besuch in der Notaufnahme natürlich unerlässlich”, weiß Niesytto.

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Inhaltlich geht es bei dem Vortrag außerdem darum, welche Basisausstattung in eine Hausapotheke gehört, wenn ein Baby die Familie vergrößert. Es wird auch einen praktischen Teil geben, bei dem die Hebammen der Praxisgemeinschaft Lüthke & Witt GbR unterstützen. „Gemeinsam werden wir an Babypuppen wichtige Handgriffe der Ersten Hilfe zeigen, die zum Beispiel im Falle von verschluckten Kleinteilen angewandt werden”, kündigt der Arzt an.

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