AIRPORT DAYS

Anklamer Flugplatz lockt mit Attraktionen

Ein Kunstflug mit anschließendem Duell Flugzeug gegen Auto: Das war nur einer der Zuschauermagneten beim Tag der offenen Tür auf dem Anklamer Flugplatz.
Matthias Diekhoff Matthias Diekhoff
Die Rundflüge über Anklam waren stets gut gebucht und sorgten für Begeisterung beim Tag der offenen Tür.
Die Rundflüge über Anklam waren stets gut gebucht und sorgten für Begeisterung beim Tag der offenen Tür. Matthias Diekhoff
Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Anklam demonstrierten technische Hilfeleistungen.
Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Anklam demonstrierten technische Hilfeleistungen. Matthias Diekhoff
Diese Kunstflugmaschine gehörte ebenfalls zu den Attraktionen auf dem Flugplatz.
Diese Kunstflugmaschine gehörte ebenfalls zu den Attraktionen auf dem Flugplatz. Matthias Diekhoff
Anklam.

Wie das mit Höhepunkten immer so ist: Zumeist gehen sie viel zu schnell vorbei. So auch das Duell Flugzeug gegen Auto beim Tag der offenen Tür auf dem Anklamer Flugplatz. Der Kunstflieger geht nach seiner Show hoch oben in den Tiefflug über die Start- und Landebahn, das PS-Monster von Auto startet, und ein, zwei Augenblicke später ist auch schon alles wieder vorbei.

Kein Problem für die Dutzenden Zuschauer, die dafür extra bis zur Landebahn gepilgert waren und auch nicht für Anja Lehrkamp, Geschäftsführerin des Anklamer Flugplatzes. Das Rennen sei ohnehin eher als Gag zu verstehen gewesen. Die Idee dazu sei mit Leuten von den „Airport-Days“ entstanden, einer Veranstaltung, die bereits seit zwei Jahren zu Pfingsten die Fans starker Motoren auf den Flugplatz lockt.

Wissenswertes über das tägliche Geschäft auf dem Flugplatz

Als Attraktion hat das ungewöhnliche Duell aber ebenso gut funktioniert wie die Antonow vom Typ AN 2. Schon ab dem Vormittag drehte der Doppeldecker seine Runden über der Stadt und sorgte bei den Passagieren für helle Begeisterung. Sogar der passionierte Ballonfahrer Peer Wittig erklärte nach dem Rundflug: „Das war top! Das war Fliegen live.“ Und auch Anja Lahrkamp war sehr zufrieden mit der Resonanz auf den Tag der offenen Tür. Nachdem die Zahl der Besucher im vergangenen Jahr etwas geschwächelt habe, seien an diesem Sonnabend wieder mehr Leute auf dem Flugplatz unterwegs gewesen. Woran vermutlich eben auch die Antonow und die Kunstflugmaschine Zlin 226 T von Pilot Ingo Janicke ihren Anteil hatten.

Aber auch auf dem Boden gab es einiges zu sehen. So demonstrierten Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Anklam anhand eines simulierten Verkehrsunfalls technische Hilfeleistungen, und verschiedene Vereine wie der Modellsportclub oder Motorsportclub zeigten, was bei und mit ihnen alles möglich ist. Auch bei den angebotenen Besichtigungen des Towers gab es viel Wissenswertes über das tägliche Geschäft auf dem Flugplatz und das Fliegen selbst zu erfahren.

Zumindest wurde beim Tag der offenen Tür wieder einmal mehr als deutlich, welche Bedeutung der Flugplatz und das Fliegen für die Lilienthal-Stadt Anklam haben. Ein Thema übrigens, das in diesem Jahr voraussichtlich noch öfter eine Rolle spielen wird. Ist die Liquidation der städtischen Gesellschaft zur Betreibung des Flughafens zum Jahresende doch seit Ende des vergangenen Jahres beschlossenen Sache. Zugleich ist die Stadtverwaltung aufgefordert, bis zum 30. September ein tragfähiges Konzept zur Zukunft des Anklamer Flugplatzes vorzulegen.

StadtLandKlassik - Konzert in Anklam

zur Homepage