BRIEFE AUS DEM GHETTO

Anklamer Juden im Konzentrationslager ermordet

Anna Grüneberg wurde zusammen mit ihrem Mann und dem Sohn 1940 von Stettin aus in ein Ghetto bei Lublin deportiert. Die Anklamer Kaufmannsfamilie gehörte Anfang 1940 zu den Juden Vorpommerns, die als erste in die Tötungsmaschinerie der Nazis gerieten. Auch an sie sollen bald Stolpersteine in der Stadt erinnern.
Frank Wilhelm Frank Wilhelm
Stolpersteine als Erinnerung: Auch Erich Silbermann und seine Frau Cläre Klara gehörten zu den Juden aus Anklam, die 1940 von Stettin aus deportiert wurden. 
Stolpersteine als Erinnerung: Auch Erich Silbermann und seine Frau Cläre Klara gehörten zu den Juden aus Anklam, die 1940 von Stettin aus deportiert wurden. Frank Wilhelm
Irmfried Garbe hat zur Geschichte der Juden geforscht. Er ist Pastor in Dersekow und promovierter Kirchenhistoriker.
Irmfried Garbe hat zur Geschichte der Juden geforscht. Er ist Pastor in Dersekow und promovierter Kirchenhistoriker. Frank Wilhelm
Das Textilgeschäft von Arthur Grüneberg am Markt in Anklam. 1940 wurde die Familie deportiert.
Das Textilgeschäft von Arthur Grüneberg am Markt in Anklam. 1940 wurde die Familie deportiert. Günter Beyer
Anklam.

„Einsam ist es nun um mich her, doch ich gönne meinem lieben Mann die Ruhe. Meine lieben Stubengenossen umgeben mich mit rührender Liebe, alles tun sie für mich, doch keine gibt mir zurück, was mein geliebtes Leben war ...“ Es ist ein trauriger Brief, den Anna Grüneberg am 8. Februar 1941 an Margarethe Lachmund...

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