Anklams Nachwuchs-Leichtathleten um Leni Meyer (oben) überzeugten in Neubrandenburg.
Anklams Nachwuchs-Leichtathleten um Leni Meyer (oben) überzeugten in Neubrandenburg. ZVG
Leichtatheltik

Anklamer Nachwuchs-Quartett mit acht Podestplätzen

Im Neubrandenburger Jahnstadion hinterließen vier Talente des VFC einen durchweg positiven Eindruck.
Anklam

Mit einer kleinen Delegation hat der VFC Anklam vor wenigen Tagen am Abendsportfest des SC Neubrandenburg teilgenommen. Trainer Michael Hoder schickte dabei vier seiner Leichtathletik-Talente an den Start.

„Mir war im Vorfeld klar, dass dieser Wettkampf ein richtiger Gradmesser für unseren aktuellen Leistungsstand sein wird, da wir uns fast ausschließlich mit Kindern vom Sportgymnasium messen durften“, erklärt der Verantwortliche.

Persönliche Bestleistung im Weitsprung

Der Anfang wurde im Neubrandenburger Jahnstadion mit dem Weitsprung-Wettbewerb gemacht. Dabei erzielte der Anklamer Friedrich Bierwerth gleich im ersten Versuch mit 3,99 Metern eine neue persönliche Bestmarke. Diese Weite bedeutete für ihn Platz zwei in der Altersklasse M10. Einen weiteren zweiten Platz konnte der VFC durch Sophie Kröske in der Altersklasse W11 verzeichnen. Im letzten Versuch steigerte sie ihre persönliche Bestmarke auf 4,10 Meter. Sophie Riebe landete in ihrem einzig gültigen Versuch mit 3,89 Metern in der AK W11 auf dem vierten Platz.

Lesen Sie auch: Besondere Auszeichnung für Anklamer Leichtathletik-Trainer

Auch beim 50-Meter-Sprint erreichten die Peenestädter mit der nötigen Konzentration und dem entscheidenden Reaktionsvermögen drei Podestplätze. Sophie Riebe (7,65 Sekunden) und Sophie Kröske (7,87 Sekunden) sprinteten in ihrer Altersklasse auf die Plätze zwei und drei. Friedrich Bierwerth (7,97 Sekunden) sicherte sich bei den Jungen ebenfalls den Silberrang. Clever laufend schafften die Anklamer Leichtathleten beim abschließenden 600-Meter-Lauf drei weitere Male den Sprung aufs Podium.

Kluge Lauftaktik bringt Erfolg

„Während viele Athleten von Anfang an völlig überzogen versuchten, das Tempo zu gestalten, sind wir mit einer passiven Taktik in den Lauf gegangen. Wir wollten so lange wie möglich kräfteschonend den Anschluss an die Spitze halten. Auf den letzten 100 Metern sollten die Kinder dann ihre vorhandene Tempohärte ausspielen“, gibt Michael Hoder einen Einblick in die Renntaktik. Bei den Jungen belohnte sich Friedrich Bierwerth mit einer starken Zeit von 1:56,41 Minuten im körperlich hart geführten Endspurt gegen einen älteren Kontrahenten vom Sportgymnasium mit Platz eins.

Bei den Mädchen verpasste Sophie Riebe nach tollem Schlussspurt nur um wenige Hundertstel Sekunden in 2:04,89 Minuten den ersten Platz. Bei den Kleinsten in der W10 lief Leni Meyer (2:19:23 Minuten) ein sehr kontrolliertes gleichmäßiges Rennen und erkämpfte sich auf den letzten Metern verdient Platz drei zurück.

„Mit unseren acht Podestplätzen können wir sehr zufrieden sein, da es für uns der erste Wettkampf auf der Bahn bzw. im Sprint und Sprung war. Die gewonnenen Eindrücke werden uns für die kommenden Aufgaben sehr behilflich sein“, macht der VFC-Trainer deutlich.

zur Homepage